Die Studie zeichnet ein differenziertes Bild von schriftstellerischen Selbstinszenierungen seit den 1990er Jahren. Anhand von zwölf repräsentativen Autor:innen der unterschiedlichen Bereiche des literarischen Feldes wird das internetspezifische Medienhandeln analysiert. Im Vordergrund stehen neben den literarischen Texten die Websites der Autor:innen und ihre Aktivitäten in den sozialen Medien. Aus den Analysen resultieren zwei Typologien, die für weitere Forschungen genutzt werden können: die Typologie medialer Habitusformen und die Inszenierungsformen von Publikumsnähe und -distanz.



Eine modellhafte Studie zur digitalen Selbstinszenierung von Autor:innen Medien- und literaturwissenschaftliche Methoden im Verbund Mit Analysen u.a. zu Sybille Berg, Cornelia Funke, Elfriede Jelinek

Autorentext

Lena Lang ist Studienreferendarin in Kassel. Die vorliegende Studie ist im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs "Literatur und Literaturvermittlung im Zeitalter der Digitalisierung" an der Georg-August-Universität in Göttingen entstanden.



Inhalt
Einleitung.- Inszenierungsmöglichkeiten im Internet Rückblick und Bestandsaufnahme.- Der mediale Habitus: Inszenierungen als Mediennutzer.- Biographische Legendenbildung: Inszenierungen in der Nähe-Distanz-Relation zum Publikum.- Fazit.
Titel
Medialer Habitus und biographische Legende
Untertitel
Schriftstellerische Inszenierungspraktiken im Zeitalter der Digitalisierung
EAN
9783662643952
Format
E-Book (pdf)
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
5.89 MB
Anzahl Seiten
374
Auflage
1. Aufl. 2022
Lesemotiv