Sozialpädagog*innen sehen sich mit einer Reihe von Widersprüchen in den gesellschaftlichen Bedingungen, im Verhältnis zu ihren Klient*innen und in ihren Institutionen konfrontiert. Um mit diesen widersprüchlichen Konstellationen zurechtzukommen, braucht es einen entsprechenden, diese Widersprüche klärenden, dialektischen Zugang. Dialektisches Denken schafft Möglichkeiten und Ansatzpunkte für erweiternde Hypothesen in den Handlungsfeldern und institutionell-organisatorischen Bereichen. Übergangenes, aus der linearen fachlichen Logik heraus Nichtverstehbares, wird im dialektischen Zugang erkannt und thematisierbar. In dieser dialektischen Bearbeitung sind Widersprüche nicht Barrieren, sondern Bausteine für eine Reform der Sozialen Arbeit und der Schule.



Autorentext

Heide Funk, Prof. Dr. re. soc. em., war Professorin an der Hochschule Mittweida/Rosswein für Soziologie in der Sozialen Arbeit mit Schwerpunkt in den Bereichen Praxisreflexion, Arbeit mit Familien, Sozialisation der Lebensalter. Karl Lenz, Prof. Dr. habil., Professor für Mikrosoziologie, TU Dresden, Institut für Soziologie. Gerd Stecklina, Prof. Dr., Diplom-Pädagoge, lehrt an der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften der Hochschule München. Lothar Böhnisch, Dr. rer. soc. habil., war Professor für Sozialpädagogik und Sozialisation der Lebensalter an der Technischen Universität Dresden und lehrte Soziologie an der Freien Universität Bozen/Bolzano.

Titel
Wozu Dialektik?
Untertitel
Fr eine Praxis in Pdagogik und Sozialer Arbeit. Herausgegeben von Gerd Stecklina, Karl Lenz und Heide Funk
EAN
9783779986263
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Veröffentlichung
21.01.2027
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Anzahl Seiten
128