Religionsdarstellung in der Gegenwartsliteratur als literarisch-ästhetische Störung des dominanten säkularen Diskurses.

Religion ist gegenwärtig ein breit diskutiertes und kontroverses Thema, das in unterschiedlichen Formen Eingang in die deutschsprachige Literatur gefunden hat. Aus einer diskurstheoretischen Perspektive ausgehend von Michel Foucault, Ernesto Laclau und Chantal Mouffe befragt Ludmila Peters Texte von Patrick Roth, Navid Kermani und Benjamin Stein auf die literarische Verarbeitung von Religion. Der diskurstheoretische Blick führt Überlegungen zu Religion und Kultur, aber auch Ästhetik und Gesellschaft zusammen. Von hier aus lassen sich die Romane als literarisch-ästhetische Störungen des dominanten säkularen Diskurses lesen als Plädoyer für eine Öffnung zum Irrationalen.

Autorentext
Ludmila Peters (Dr.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Paderborn und seit 2016 Mitredakteurin der Zeitschrift für deutsche Philologie (ZfdPh). Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen das historische Erzählen im Vormärz, Religion und Literatur, Narratologie sowie Gegenwartsliteratur.
Titel
Religion als diskursive Formation
Untertitel
Zur Darstellung von Religion in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur
EAN
9783839447123
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
2.6 MB
Anzahl Seiten
414
Lesemotiv