Wie gehen Städte mit Problemen der Peripherisierung um? Welche Auswege findet die Planungspolitik aus der Abwärtsspirale aus Abwanderung, Abkopplung, Abhängigkeit und Stigmatisierung?

Nicht nur ländliche Räume, sondern auch Städte sind von Peripherisierung betroffen: Einwohner_innen wandern ab, innovationsschwache Unternehmen streichen Arbeitsplätze, Schulen und Bahnhöfe schließen, Kommunen geraten in Finanznot und die Presse ist von Negativschlagzeilen dominiert. Eine Abwärtsspirale aus Abwanderung, Abkopplung, Abhängigkeit und Stigmatisierung droht.Wie gehen lokale Planungspolitiken damit um und welche Auswege finden die Akteure?Mittels Raumtheorien zur Peripherisierung geht Manfred Kühn solchen Abstiegsprozessen von Städten nach und zeigt anhand von Fallstudien, dass Städte nicht durch eine geographische Abseitslage, sondern durch den Verlust von Macht an den Rand gedrängt werden.

Autorentext
Manfred Kühn (Dr. rer. pol.), geb. 1960, ist Planungsforscher am Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) und Mitglied der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL). Sein besonderes Forschungsinteresse gilt der Theorie und Praxis der Stadtplanung.
Titel
Peripherisierung und Stadt
Untertitel
Städtische Planungspolitiken gegen den Abstieg
EAN
9783839434918
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
2.54 MB
Anzahl Seiten
200
Lesemotiv