Das Unbehagen steigt, Krisen sind in aller Munde und immer mehr Menschen fühlen sich heute fremd und verloren: Die vormalige Normalität des Lebens ist vorbei. Wo verbindliche Werte, die Verwurzelung in einer Gemeinschaft oder elementare Sicherheitsbedürfnisse keinen Ort mehr haben, steigt erst die Irritation, dann entwickeln sich zunehmend Angst, Aggressivität und Ressentiment.

- Neuer und differenzierter Blick auf das gegenwärtige Unbehagen - Verweist fundiert auf verletzte Grundbedürfnisse in der Gesellschaft - Klar, pointiert und orientiert an aktuellen Debatten

Autorentext
Manfred Prisching lehrt am Institut für Soziologie der Universität Graz. Aus wirtschafts-, kultur- und politiksoziologischer Perspektive forscht und veröffentlicht er zu den Themen Zeitdiagnosen, Selbstinszenierungen in der Spätmoderne und Bildungsvorstellungen. Stand: März 2024

Inhalt
Einleitung Normalitätserosion, Bedurfnisgefährdung und Ressentiments Die Durcheinander-Welt: Orientierung Der zerrissene Baldachin: Werte Entbettungsgefuhle: Gemeinschaft Wirtschaftsfragilitäten: Wohlstand Gewaltbesorgnisse: Sicherheit Verlorenheitssteigerung, Unausweichlichkeit und Fragilitätskompetenz Literatur
Titel
Verlorenheit
Untertitel
Ressentiments und verletzte Bedürfnisse in Krisenzeiten
EAN
9783837962628
Format
E-Book (pdf)
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
2.14 MB
Anzahl Seiten
174
Auflage
1. Aufl. 2024
Lesemotiv