Vampir, Werwolf und Dämonin - mit diesem Trio sollte man sich besser nicht anlegen. Ashton Ryder, Ex-Wächter der Vampire, hat schwere Schuld auf sich geladen. Um sie zu sühnen, wird ihm vom Rat der Wächter auferlegt, zum 'Sanktuarium' zu pilgern, dem größten Heiligtum der Vampire, das verborgen in Russlands Wäldern liegt. Dort angekommen, müssen er und seine Begleiter - die Dämonin Sam Tyler und ihr Gefährte, der Werwolf Nick Roscoe - feststellen, dass der Hüter des Sanktuariums von einem Werwolf ermordet wurde. Nick gerät in Verdacht, und ehe die drei sich versehen, stehen sie zwischen allen Fronten eines sich anbahnenden Vernichtungskrieges zwischen Werwölfen und Vampiren. Doch wer steckt wirklich hinter dem Mord, und welchem Zweck dient die grausame Tat? Die Antwort könnte in dem Mysterium liegen, das seit Jahrtausenden im Sanktuarium bewahrt wird. Und nur durch dieses Mysterium könnte Ashton seinen Seelenfrieden zurückerlangen.

Autorentext

Mara Laue lebt als freie Berufsschriftstellerin und Künstlerin am Niederrhein. Ihre Hauptgenres sind Krimis, Science-Fiction-, Fantasy- und Gruselromanen sowie Lyrik und Theaterstücke. Sie ist Mitglied der "Mörderischen Schwestern - Vereinigung deutschsprachiger Krimiautorinnen" und im "Syndikat - Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur". Weitere Infos unter mara-laue.de



Zusammenfassung
Vampir, Werwolf und Damonin - mit diesem Trio sollte man sich besser nicht anlegen. Ashton Ryder, Ex-Wchter der Vampire, hat schwere Schuld auf sich geladen. Um sie zu shnen, wird ihm vom Rat der Wchter auferlegt, zum "e;Sanktuarium"e; zu pilgern, dem grten Heiligtum der Vampire, das verborgen in Russlands Wldern liegt. Dort angekommen, mssen er und seine Begleiter - die Dmonin Sam Tyler und ihr Gefhrte, der Werwolf Nick Roscoe - feststellen, dass der Hter des Sanktuariums von einem Werwolf ermordet wurde. Nick gert in Verdacht, und ehe die drei sich versehen, stehen sie zwischen allen Fronten eines sich anbahnenden Vernichtungskrieges zwischen Werwlfen und Vampiren. Doch wer steckt wirklich hinter dem Mord, und welchem Zweck dient die grausame Tat? Die Antwort knnte in dem Mysterium liegen, das seit Jahrtausenden im Sanktuarium bewahrt wird. Und nur durch dieses Mysterium knnte Ashton seinen Seelenfrieden zurckerlangen.

Leseprobe
2

Russland

rigorij Timofejewitsch Saizew starrte auf den Bildschirm des Überwachungsterminals. Der junge Söldner, der davor saß und die Einstellungen der Reihe nach testete, beachtete ihn nicht. Hätte er sich ablenken lassen, Saizew hätte ihn auf der Stelle diszipliniert. Er hatte schließlich nicht Jahre damit zugebracht, aus allen Teilen des Landes die Besten der Besten unter den Söldnern zu einer schlagkräftigen MiniArmee zu formen, um die Mission durch die Nachlässigkeit eines seiner Leute zu gefährden, der nicht genug Disziplin und Konzentration aufbrachte. Erst recht nicht so kurz vor dem Ziel.

"Die Bewegungsmelder funktionieren einwandfrei, Kommandant. Ebenso die Wärmebildkameras und Infrarotsensoren. Wenn wir die mit der Selbstschussanlage koppeln, wird jeder, der in das Lager einzudringen versucht, eine tödliche Überraschung erleben."

"Sind Sie sicher, Soldat, dass das auch bei unseren speziellen Gegnern wirkt?"

Der junge Mann nickte. "Jawohl, Kommandant. Zumindest solange sie noch keine Erfahrung mit unserer Abwehr gemacht haben und gar nicht wissen, dass sie existiert. Danach ..." Er wiegte den Kopf. "Das muss sich zeigen."

Grigorij schlug ihm die flache Hand gegen den Hinterkopf, packte sein Kinn und bog seinen Kopf nach hinten, dass er ihm in die Augen sehen musste. "Wir können aber nicht darauf warten, dass sich das zeigt , denn dann könnte es zu spät sein, Sie Idiot! Das System muss funktionieren. Bei den Typen, mit denen wir es zu tun haben, bekommen wir keine zweite Chance."

"Jawohl, Kommandant. Ich könnte zusammen mit Stjepan Stjepanowitsch gewiss noch eine Modifikation vornehmen, um die Effektivität zu verbessern."

"Tun Sie das." Grigorij ließ ihn los. "Und nächstes Mal kommen Sie gefälligst selbst auf diese Idee."

"Jawohl, Kommandant."

Der Söldner machte sich an die Arbeit. Grigorij sah auf die Uhr. Es war fast vier. Es dämmerte bereits. Zeit sich auf den Weg zu machen. Er ließ seinen Fahrer einen der zivilen Wagen vorfahren, zog sich Zivilkleidung an und fuhr in die Stadt. Obwohl Turuchansk nur knapp hundert Kilometer entfernt war, dauerte die Fahrt über die verschneiten und teilweise vereisten Straßen Stunden. Doch Grigorij war sich sicher, dass der Mann, mit dem er sich treffen wollte, in jedem Fall auf ihn warten würde. Schließlich hatte er etwas zu verkaufen und würde kein Geld sehen, wenn er nicht wartete.

Grigorij ließ den Wagen auf dem Parkplatz des einzigen Kinos im Ort stehen, wo er unter den anderen Wagen kaum auffiel. Es war Wochenende, und die Hafenarbeiter, Ölarbeiter und Jäger amüsierten sich mit den wenigen Vergnügungen, die der 5000SeelenOrt an der Mündung des Unteren Tunguska in den Jenissej zu bieten hatte. Grigorij ging den Rest des Weges zu Fuß. Dabei achtete er darauf, nicht den direkten Weg zu nehmen und vergewisserte sich mehrfach, dass ihm niemand folgte. Die Vorsichtsmaßnahme erwies sich als unnötig, aber man konnte nie vorsichtig genug sein.

Er betrat das Piwnája Bótschka , eine Kneipe, die ihrem Namen - Bierfass - alle Ehre machte. Der Unterbau der Theke bestand ebenso aus leeren Bierfässern wie die Standbeine der Tische. Anstatt Stühlen gab es Fässer, auf denen man sitzen konnte. Grigorij sah sich unauffällig um, bevor er zur Theke ging und Wodka bestellte. Mit dem Glas in der Hand setzte er sich an einen freien Tisch, zog ein Päckchen Karten und eine Packung Zigaretten aus der Tasche und zündete sich eine an. Genussvoll sog er den Rauch in die Lunge, ehe er die Karten mischte und wie eine Wahrsagerin auszulegen begann.

Ein hagerer Mann trat zu ihm. "Verheißen die Karten eine gute Zukunft?"

"Vor allem eine erfolgreiche."

Der Mann setzte sich. "Wie sieht wohl meine Zukunft aus?"

"Kommt darauf an."

Grigorij mischte die Karten erneut und sah dem Mann in die Augen, die von einem auffallenden Gelbbraun waren. "Was haben Sie für
Titel
Sanktuarium
Untertitel
Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet
EAN
9783940036872
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.75 MB
Anzahl Seiten
508
Lesemotiv