Cicero's De fato reflects the discussion that took place in the age of Hellenism about whether everything that happens is determined by fate in a way that makes this writing worth reading not only as a philosophical-historical testimony, but also as a contribution to systematic philosophy. For the question of fate is illuminated in it not only from the various perspectives from which the Stoics, Epicureans and Neo-Academics discussed it, but also from the various aspects from which it was the subject of this discussion as a problem touching on natural philosophy and ethics as well as logic. The fact that Cicero does not content himself with reporting on this discussion, but rather engages in it himself as an advocate of the Neo-Academics, lends his writing a special charm.


Autorentext
Hermann Weidemann, Hinterzarten.

Klappentext

In Ciceros Schrift De fato spiegelt sich die Diskussion, die im Zeitalter des Hellenismus darüber geführt wurde, ob alles, was geschieht, durch das Schicksal bestimmt ist, in einer Weise wider, die diese Schrift nicht nur als ein philosophiehistorisches Zeugnis, sondern auch als einen Beitrag zur systematischen Philosophie lesenswert macht. Denn die Frage nach dem Schicksal wird in ihr nicht nur aus den verschiedenen Perspektiven beleuchtet, aus denen die Stoiker, die Epikureer und die Neuakademiker über sie diskutierten, sondern auch unter den verschiedenen Aspekten, unter denen sie als ein sowohl die Naturphilosophie und die Ethik als auch die Logik berührendes Problem Gegenstand dieser Diskussion war. Dass Cicero sich nicht damit begnügt, über diese Diskussion zu berichten, sondern sich selbst als Anwalt der Neuakademiker in engagierter Weise in sie einbringt, verleiht seiner Schrift einen besonderen Reiz.

Titel
Über das Schicksal / De fato
Untertitel
Lateinisch - deutsch
EAN
9783110474138
Format
PDF
Hersteller
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.94 MB
Anzahl Seiten
380
Lesemotiv