Die Inkarnation stellt das zentrale Ereignis des christlichen Glaubens dar. Der Autor widmet sich der Frage, wie sich die Relevanz dieses Ereignisses unter den Bedingungen eines nachmetaphysischen Denkens erweisen lässt. Dazu erörtert er das Inkarnationsverständnis Wolfhart Pannenbergs und bringt es ins Gespräch mit den Anerkennungstheorien Axel Honneths und Paul Ricurs. Die Auseinandersetzung ermöglicht es, intersubjektive Erfahrungen unbedingten Anerkanntseins als philosophischen Anknüpfungspunkt für das Ereignis der Inkarnation zu denken. Die Reich-Gottes-Verkündigung Jesu kann als Zusage des unbedingten Anerkanntseins des Menschen durch Gott gedeutet und dieses Ereignis als Wiederermöglichung menschlicher Autonomie angesichts von Schuld und Sünde expliziert werden.
Autorentext
Autorentext
Markus Adolphs,
Dr. theol., ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Leiter von zap:research am Zentrum für Angewandte Pastoralforschung Bochum.
Titel
Die Menschwerdung Gottes als Anerkennungsgeschehen
Untertitel
Das Inkarnationsverständnis Wolfhart Pannenbergs in der Perspektive einer nachmetaphysischen Anerkennungstheorie
Autor
EAN
9783791774701
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Genre
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
2.76 MB
Anzahl Seiten
420
Lesemotiv
Unerwartete Verzögerung
Ups, ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.