Polen war schneller. Das Land hat 2005 und 2015 mit der PiS-Partei eine rechtspopulistische Regierung gewählt, als in Deutschland die AfD noch Anlauf genommen hat. Polen hat erlebt, wie rasant und vor allem radikal Grundfesten der Demokratie angegriffen und umgebaut werden können, wenn eine politische Kraft nur rücksichtslos genug vorgeht. Seitdem lässt sich hier beobachten, wie schwer die Rückkehr zu funktionierenden Institutionen, zu ausgewogener Medienberichterstattung und schlicht zu einer konstruktiven demokratischen Kultur ist. Und es wird klar: Rechtspopulismus mal für ein paar Jahre ausprobieren zu wollen, ist ein sehr gefährliches Experiment. »Als ehemaliger ARD-Hörfunk-Korrespondent kann Martin Adam alle seine Thesen mit anschaulichen Reportage-Szenen unterlegen. Gemeinsam mit ihm reist man über Jahre kreuz und quer durch ein aufstrebendes und widersprüchliches Polen.« VIKTORIA GROSSMANN, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

Wie demokratische Strukturen wegbrechen, wenn extremistische Kräfte an Einfluss gewinnen

Der Autor macht Mut, sich aktiv für die Demokratie einzusetzen

Ein Weckruf für alle, die den Rechtsextremismus verharmlosen oder verdrängen



Autorentext
Martin Adam (*1986) beschäftigt sich seit 20 Jahren mit Polen. Er hat in Erfurt, Berlin und Wroclaw studiert, arbeitet als freier Journalist hauptsächlich für den rbb und hat das deutsch-polnische TV-Magazin »Kowalski & Schmidt« moderiert. Bis September 2025 war er ARD-Korrespondent in Warschau und Host des Podcasts »In Polen«.
Titel
Eksperyment
Untertitel
Was wir aus Polens Kampf gegen den Rechtspopulismus lernen können
EAN
9783751793216
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Veröffentlichung
30.03.2026
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.95 MB
Anzahl Seiten
300
Auflage
1. Aufl. 2026