»Geschichte als Apokalypse« in deutschen Dramen: eine literaturwissenschaftliche Erforschung von Geschichts- und Krisennarrativen.

Was verbirgt sich hinter dem literarischen Motiv der »Geschichte als Apokalypse«? Mdlina Tvardochlib zeigt anhand der Werke »Die letzten Tage der Menschheit« (Karl Kraus), »Germania Tod in Berlin« (Heiner Müller) und »Die Physiker« (Friedrich Dürrenmatt), wie historische Umbrüche von den Weltkriegen bis zur atomaren Bedrohung verarbeitet werden. Die Dramen stehen auf den ersten Blick kaum in Beziehung zueinander, entwerfen aber ein spezifisches »utopokalyptisches« Erzählmuster, das die Dialektik von Apokalypse und Utopie reflektiert. So entsteht ein innovativer Beitrag zur Erforschung von Geschichtsnarrativen und apokalyptischen Diskursen, der erstmals eine komprehensive Textanalyse großer menschlicher Krisen bietet.

Autorentext
Mdlina Tvardochlib, geb. 1993, lehrt Deutsch und Englisch als Fachsprache am Lehrstuhl für moderne Sprachen an der Universität für Medizin und Pharmazie »Grigore T. Popa« Iai. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Literaturwissenschaft, die Geschichte der deutschen Minderheit in Rumänien und Didaktik der Fremdsprachen.
Titel
Historische Umbrüche im deutschen Drama des 20. Jahrhunderts
Untertitel
Zwischen Apokalypse und Utopie bei Karl Kraus, Heiner Müller und Friedrich Dürrenmatt
EAN
9783839400012
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
1.53 MB
Anzahl Seiten
234