Ob Corona oder Rechtspopulismus, das Gendern, Antisemitismus oder der Krieg in der Ukraine: Gesellschaftliche Debatten polarisieren zunehmend und in beängstigender Weise! Diskussionsversuche scheitern oft, und sie scheitern aus ähnlichen, vorhersehbaren Gründen.
Dieses Buch zeigt, wie ein wirklicher Dialog aussieht ein Dialog, der die Kontrahenten auf neue Weise miteinander verbindet und auf verbreitete Bedenken, dies sei Appeasement und belohne den Gegner, eingeht. Eine maßgebliche Rolle spielen dabei Moderatoren, die einen Raum schaffen, in dem unterschiedliche Ansichten nebeneinanderstehen können. Vom Reden über das Zuhören zum Verstehen kommen die Autoren entwerfen ein Dialog-Modell, das mehr ist als »miteinander reden«.
Zwölf Erfahrungsberichte zeigen am praktischen Beispiel, wie mediative und moderierte Verständigungsprozesse sowohl innerhalb einer Gesellschaft als auch international umgesetzt werden können. Die Beispiele inspirieren zur Übertragung auf verschiedene akute Themen und zeigen, dass es sich lohnt, einen solchen Dialog zu wagen.
Mit einem Vorwort von Konfliktmanagement-Pionier Friederich Glasl und Beiträgen von Frank Richter, Axel Schmidt-Gödelitz, Norbert Ropers, Holger Specht und weiteren.
Autorentext
Dirk Splinter - Mediator und Ausbilder für Mediation (BM, BMWA), Diplom-Pädagoge und Lebensmittelchemiker.
Seit 2001 Mitglied der Geschäftsführung von inmedio - institut für mediation.beratung.entwicklung sowie Co-Gründer der inmedio peace consult gGmbH.
Ljubjana Wüstehube - Mediatorin, Ausbilderin für Mediation (BM, BMWA, BMJ), Historikerin und Gestalttherapeutin.
Sie ist Co-Gründerin von inmedio (1997) sowie der inmedio peace consult gGmbH.
Zusammenfassung
Dialog ist das Wort der Stunde. Ob Klimapolitik, Integration, internationale Krisendiplomatie oder Vershnung nach Brgerkriegen - herkmmliche Gesprchsversuche scheitern oft, und sie scheitern meist aus hnlichen, vorhersehbaren Grnden. Die Autoren zeigen, wie ein wirklicher Dialog aussieht; ein Dialog, der die Kontrahenten auf neue Weise miteinander verbindet und voranbringt. Eine magebliche Rolle spielen dabei Moderatoren, die einen Raum schaffen, in dem unterschiedliche Ansichten nebeneinander stehen knnen. Vom Reden ber das Zuhren zum Verstehen kommen - die Autoren entwerfen ein Dialog-Modell, das mehr ist als "e;miteinander reden"e;. Zwlf Erfahrungsberichte zeigen am praktischen Beispiel, wie mediative und moderierte Verstndigungsprozesse sowohl innerhalb einer Gesellschaft als auch international umgesetzt werden knnen. Sie zeigen, dass es sich lohnt, einen solchen Dialog zu wagen.