In den 1970er Jahren konzipierte Ekkehard Krippendorff seinen politökonomischen Ansatz der kritischen Friedensforschung. Seine These lautet, dass Außenpolitik und der Einsatz militärischer Gewalt in der Außenpolitik auf den objektiven Interessen der staatlich verfassten Gesellschaft beruhen, die in den Reproduktionsbedingungen dieser Gesellschaft wurzeln. Leider hat kaum jemand diesen Ansatz im Rahmen einer empirischen Studie konkret angewandt. Dies geschieht in dem vorliegenden Buch. Diskutiert wird unter anderem die Frage, warum die Bundeswehr in Mali ist und inwiweit sie dabei eher Teil des Problems oder Teil der Problemlösung ist.Im Mittelpunkt steht die These, dass die objektiven Interessen Deutschlands, in Deutschland und weltweit, vielfältige ökologische, soziale und politische Probleme in sich bergen, weshalb es notwendig erscheint, die Reproduktionsbedingungen und damit die objektiven Interessen zu verändern



Kritisiert internationale Bundeswehreinsätze Wendet den Krippendorffschen politökonomischen Ansatz auf die deutsche Außenpolitik an Problematisiert die bundesdeutschen Reproduktionsbedingungen

Autorentext

Dr. Michael Berndt ist Privatdozent für Politikwissenschaft an der Universität Osnabrück und Oberstudienrat in Nordhessen.



Inhalt

Theorie und Forschungsstand.- Reproduktionsbedingungen und objektive Interessen.- Reproduktionsbedingungen und objektive Interessen.- Schlussbetrachtung und Ausblick.

Titel
Objektive Interessen in der deutschen Außenpolitik
Untertitel
Eine kritische Analyse
EAN
9783658400873
Format
E-Book (pdf)
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
1.11 MB
Anzahl Seiten
154
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