• Wichtiger Bildhauer der westdeutschen Nachkriegsmoderne • Eine Kunstgeschichte der Raumzeichnung • Experimentelles Formen mit Metall

Der Berliner Bildhauer Hans Uhlmann (19001975) war von Oktober 1933 bis Mai 1935 als »Politischer« inhaftiert. Im Gefängnis verfasste er nicht nur ein äußerst lesenswertes Tagebuch, sondern entwickelte Ideen zu Plastiken aus Draht. Nach seiner Entlassung verwirklichte er diese, fotografierte sie und zerstörte die Werke anschließend aus Angst vor Entdeckung. Die Fotografien haben sich erhalten und bilden den Ausgangspunkt fur eine Ideengeschichte der Zeichnung im Raum seit dem 18. Jahrhundert und ihrer Realisierungen durch Marcel Duchamp, Julio González oder Alexander Calder. Nach 1945 prägt die Zeichnung im Raum als Eisenplastik, in Kinetik und Konkreter Kunst wesentlich den zeitgenössischen Außenraum, gefolgt von minimalistischen Rauminszenierungen. Beispiele aus jungster Zeit lassen die Publikation zu einem historischen wie aktuellen Panorama werden.

Inhalt
Cover Schmutztitel Titelseite Inhalt Einführung 1. Aus der Frühgeschichte 2. Kosmologisch 3. Tellurisch 4. Die Schule des Fadens 5. Hans Uhlmann: Beobachter 6. Uhlmanns »fil de fer« 7. Uhlmann: Werkfotografien um 1935 8. Uhlmann: Lichtbildner 9. Leichtigkeit nach 1945 und 1994, 2007, 2014 Nachbemerkung und Dank Literatur Textnachweis Bild- und Copyrightnachweis Impressum
Titel
Fäden, Drähte, Schnüre, Stäbe
Untertitel
Hans Uhlmann und die Zeichnung im Raum von William Hogarth bis Eva Hesse
Designer
EAN
9783775759854
Format
E-Book (pdf)
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
50 MB
Anzahl Seiten
180
Lesemotiv