In seinem Beitrag über das "Medienverhalten der Millennials" beschäftigt sich Michael Haller mit der Internutnutzung der, so das Klischee, digitalen Narzissten - der Generation also, die ein Leben ohne Internet nicht kennt. Entgegen dem medial gern vermittelten, weil so schlagzeilenträchtigen "Millennial-Drama", in dem die vermeintliche Facebook- und Handy-Abhängigkeit der jungen Nutzer inszeniert ist, ergebe die Mühe der exakten Erhebung und Langzeituntersuchung ein deutlich anderes, weniger krasses Bild, so Haller: Es stelle eben keine katastrophischen Veränderungen, kein bedrohliches Suchtverhalten dar, zeige dafür Widersprüchliches und durchaus auch Erfolgreiches in den Anpassungs- und Orientierungsversuchen in einer (noch) neuen Medienwelt.
Autorentext
Michael Haller, geb. 1945, ist Journalist und Medienwissenschaftler. Zuletzt erschien "Brauchen wir Zeitungen? Zehn Gründe, warum die Zeitungen untergehen. Und zehn Vorschläge, wie dies verhindert werden kann".
Zusammenfassung
In seinem Beitrag uber das "e;Medienverhalten der Millennials"e; beschaftigt sich Michael Haller mit der Internutnutzung der, so das Klischee, digitalen Narzissten - der Generation also, die ein Leben ohne Internet nicht kennt. Entgegen dem medial gern vermittelten, weil so schlagzeilentrachtigen "e;Millennial-Drama"e;, in dem die vermeintliche Facebook- und Handy-Abhangigkeit der jungen Nutzer inszeniert ist, ergebe die Muhe der exakten Erhebung und Langzeituntersuchung ein deutlich anderes, weniger krasses Bild, so Haller: Es stelle eben keine katastrophischen Veranderungen, kein bedrohliches Suchtverhalten dar, zeige dafur Widerspruchliches und durchaus auch Erfolgreiches in den Anpassungs- und Orientierungsversuchen in einer (noch) neuen Medienwelt.