Studienarbeit aus dem Jahr 1993 im Fachbereich Psychologie - Allgemeines, Note: sehr gut, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Institut für Psychoanalyse), Veranstaltung: Übertragung und Gegenübertragung, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese kurze Arbeit stellt den psychoanalytischen Begriff der 'Übertragung' in seiner anfänglichen Konzeption dar, so wie er in Freuds frühen Schriften, den Studien über Hysterie (1895 zusammen mit Josef Breuer) und Bruchstück einer Hysterie-Analyse (1905), verstanden und gebraucht wird. Die Analyse der Patientin Dora aus der letzten Schrift nimmt breiten Raum ein, da sie Freud dazu führte, die umfassende und elementare Bedeutung der Übertragung für die Therapie anzuerkennen. Schon zu dieser Zeit, den Anfängen der Psychoanalyse, konnte Freud nicht mehr übersehen, dass der Erfolg der psychoanalytischen Kur mit dem Erkennen und dem richtigen Umgang der 'Übertragung' steht oder fällt. Sie stellt den Analytiker vor die größte Herausforderung, erweist sich jedoch zugleich als das größte Hilfsmittel, um die Behandlung gelingen zu lassen.
Autorentext
Nach einem Studium der Sprach- und Kulturwissenschaften und der Psychoanalyse (Abschluss M.A. 1995) war Michael Röder 11 Jahre in einem Unternehmen der Energieversorgung tätig - die meiste Zeit für den Betriebsrat. 2006-2020 ging er zweimal als Hochschullehrer nach China und lebte 11 Jahre dort. Seine Beratungstätigkeit bezog sich vor allem auf Fragen der interkulturellen Kommunikation und Begegnung und auf die persönliche und berufliche Entwicklung der Studierenden. 2013-2020 leite er an der Goethe-Universität Frankfurt einen interkulturellen Workshop für internationale Doktoranden und Post-Docs. Seit 2022 ist er psychologischer Berater und Gestalttherapeut in eigener Praxis - https://michaelroeder.de/ueber-mich/ - und Qigong-Übungsleiter, u. a. an einer Schmerzklinik im Rhein-Main-Gebiet. Im Oktober 2023 ist er erneut nach China gezogen, unterrichtet dort an einer Pekinger Hochschule. Seine Beratungsarbeit (Gestalttherapie) setzt er auch in China fort.
Klappentext
Studienarbeit aus dem Jahr 1993 im Fachbereich Psychologie - Allgemeine Psychologie, Note: sehr gut, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Institut für Psychoanalyse), Veranstaltung: Übertragung und Gegenübertragung, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese kurze Arbeit stellt den psychoanalytischen Begriff der 'Übertragung' in seiner anfänglichen Konzeption dar, so wie er in Freuds frühen Schriften, den Studien über Hysterie (1895 zusammen mit Josef Breuer) und Bruchstück einer Hysterie-Analyse (1905), verstanden und gebraucht wird. Die Analyse der Patientin Dora aus der letzten Schrift nimmt breiten Raum ein, da sie Freud dazu führte, die umfassende und elementare Bedeutung der Übertragung für die Therapie anzuerkennen. Schon zu dieser Zeit, den Anfängen der Psychoanalyse, konnte Freud nicht mehr übersehen, dass der Erfolg der psychoanalytischen Kur mit dem Erkennen und dem richtigen Umgang der 'Übertragung' steht oder fällt. Sie stellt den Analytiker vor die größte Herausforderung, erweist sich jedoch zugleich als das größte Hilfsmittel, um die Behandlung gelingen zu lassen.