Die Förderung wohltätiger und gemeinnütziger Zwecke durch Stifter und Mäzene hatte im Kaiserreich Hochkonjunktur. In der traditionell stiftungsreichen Stadt Hamburg engagierte sich das alte Handelsbürgertum ebenso wie die vielen wirtschaftlichen Aufsteiger. Michael Werner zeigt, welche Auswirkungen Krieg und Inflation, aber auch die verstärkte staatliche Wohlfahrtspolitik in der Weimarer Republik auf die Stiftungskultur hatten. Die totalitäre Staatsauffassung im Nationalsozialismus veränderte die Rahmenbedingungen für die Stiftungen noch einmal stark. So mussten Strategien entwickelt werden, um sich der kompletten Vereinnahmung durch den Staat zu entziehen.

Titel
Stiftungsstadt und Bürgertum
Untertitel
Hamburgs Stiftungskultur vom Kaiserreich bis in den Nationalsozialimus
EAN
9783486713886
Format
E-Book (pdf)
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
3.61 MB
Anzahl Seiten
500
Lesemotiv