Der Schöpfer der Essay-Form zeigt seine Meisterschaft: Betrachtungen zwischen Allgemeinem und Privatem, Literatur und Philosophie, Kuriosem und Alltäglichem
»Ich habe mein Buch nicht mehr gemacht, als mein Buch mich gemacht hat.«
Im Alter von 38 Jahren zog sich Montaigne in seine Turmbibliothek auf dem Land zurück, um in Ruhe zu lesen und nachzudenken. Mit unmittelbarer Frische und ohne Rücksicht auf konventionelle Formen schrieb er über Liebe und Freundschaft, das Nichtstun, die Trunksucht, das Sterben. Vor allem aber betrachtete er sich selbst, um seine eigene Natur und die des Menschen im Allgemeinen zu ergründen. Die Essais zeigen einen wachen Geist, dessen fragende Haltung, Klugheit und Weitsicht bis heute inspirieren.
»So kann man die Essais anblättern, einige Seiten lesen und wieder aufhören nach Lust und Gefallen, wie Montaigne selbst las, wie alle seine besten Leser ihn lasen ... Man lernt ihn durch sein Buch kennen, wie man seinen Nachbar im Leben kennenlernen würde« Herbert Lüthy
Jetzt in der berühmtesten Klassiker-Reihe der Welt
Autorentext
Michel de Montaigne wurde 1533 im Périgord in eine reiche Kaufmannsfamilie geboren und genoss eine humanistische Erziehung. Nach seinem Studium der Rechte war er als Parlamentsrat und Bürgermeister in Bordeaux tätig und unternahm ausgedehnte Reisen in Frankreich, Deutschland und Italien. Dazwischen zog er sich immer wieder in die Einsamkeit zurück und widmete sich seiner schriftstellerischen Tätigkeit. Sein Hauptwerk sind die «Essais», an denen er von 1571 bis 1585 arbeitete und die eine neue literarische Form begründeten. Das zentrale Thema seiner Reflexionen und Beobachtungen ist die Analyse des Menschen als komplexes, widersprüchliches Wesen. Michel de Montaigne starb 1592.
»Ich habe mein Buch nicht mehr gemacht, als mein Buch mich gemacht hat.«
Im Alter von 38 Jahren zog sich Montaigne in seine Turmbibliothek auf dem Land zurück, um in Ruhe zu lesen und nachzudenken. Mit unmittelbarer Frische und ohne Rücksicht auf konventionelle Formen schrieb er über Liebe und Freundschaft, das Nichtstun, die Trunksucht, das Sterben. Vor allem aber betrachtete er sich selbst, um seine eigene Natur und die des Menschen im Allgemeinen zu ergründen. Die Essais zeigen einen wachen Geist, dessen fragende Haltung, Klugheit und Weitsicht bis heute inspirieren.
»So kann man die Essais anblättern, einige Seiten lesen und wieder aufhören nach Lust und Gefallen, wie Montaigne selbst las, wie alle seine besten Leser ihn lasen ... Man lernt ihn durch sein Buch kennen, wie man seinen Nachbar im Leben kennenlernen würde« Herbert Lüthy
- Die Geburtsstunde des Essays
- Philosophie und Literatur, Privates, Allgemeines und Alltägliches
- Jetzt in der berühmtesten Klassiker-Reihe der Welt
Jetzt in der berühmtesten Klassiker-Reihe der Welt
Autorentext
Michel de Montaigne wurde 1533 im Périgord in eine reiche Kaufmannsfamilie geboren und genoss eine humanistische Erziehung. Nach seinem Studium der Rechte war er als Parlamentsrat und Bürgermeister in Bordeaux tätig und unternahm ausgedehnte Reisen in Frankreich, Deutschland und Italien. Dazwischen zog er sich immer wieder in die Einsamkeit zurück und widmete sich seiner schriftstellerischen Tätigkeit. Sein Hauptwerk sind die «Essais», an denen er von 1571 bis 1585 arbeitete und die eine neue literarische Form begründeten. Das zentrale Thema seiner Reflexionen und Beobachtungen ist die Analyse des Menschen als komplexes, widersprüchliches Wesen. Michel de Montaigne starb 1592.
Titel
Essais
Untertitel
Penguin Klassiker - Ausgewählt, aus dem Französischen übersetzt, kommentiert und mit einer Einleitung von Herbert Lüthy
Autor
Vorwort von
Übersetzer
EAN
9783641351410
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Genre
Veröffentlichung
30.09.2026
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Anzahl Seiten
912
Lesemotiv
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