Unter den Begriff des Machiavellismus fasst man noch heute die Haltung skrupelloser Machtpolitik. Schockiert und fasziniert hat durch die Jahrhunderte vor allem der schonungslos rationalistische Realismus, mit dem sich Machiavelli in seinen Analysen und Empfehlungen über bestehende Moralvorstellungen hinwegsetzt, sofern es dem höheren Ziel der Erhaltung des Staates dient. Sein Werk wurde mal als grundlegender Beitrag zur Fürstenerziehung, mal als Rechtfertigungstheorie tyrannischer Regentschaft, mal als Legitimierung der Staatsraison gedeutet. Machiavellis »Der Fürst« ist der berühmteste staatsphilosophische Traktat der Weltliteratur.
»Wer glaubt, Machiavelli sage, Politik könne man nur mit Gift und Dolch, Lüge und Verbrechen machen, hat ihn gründlich missverstanden.« Carlo Schmid
Klappentext
»Wer glaubt, Machiavelli sage, Politik könne man nur mit Gift und Dolch, Lüge und Verbrechen machen, hat ihn gründlich missverstanden.« Carlo Schmid
Klappentext
Machiavellis »Der Fürst« ist der berühmteste staatsphilosophische Traktat der Weltliteratur. Unter den Begriff des Machiavellismus fasst man noch heute die Haltung skrupelloser Machtpolitik. Schockiert und fasziniert hat durch die Jahrhunderte vor allem der schonungslos rationalistische Realismus, mit dem sich Machiavelli in seinen Analysen und Empfehlungen über bestehende Moralvorstellungen hinwegsetzt, sofern es dem höheren Ziel der Erhaltung des Staates dient. Sein Werk wurde mal als grundlegender Beitrag zur Fürstenerziehung, mal als Rechtfertigungstheorie tyrannischer Regentschaft, mal als Legitimierung der Staatsraison gedeutet.
Titel
Der Fürst
Autor
Editor
Übersetzer
EAN
9783730690673
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Genre
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
1.4 MB
Anzahl Seiten
160
Lesemotiv
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