Nicki Thornton erinnert sich an keine Zeit im Leben, in der sie nicht gelesen hat. Sie liebt Bücher und andere zum Lesen zu inspirieren. Bevor ihr Debüt »Hotel der Magier« veröffentlicht wurde, arbeitete sie als Journalistin und führte dann zehn Jahre mit ihrem Mann, viel Herzblut und Leidenschaft einen unabhängigen Buchladen in Abingdon an der Themse. Und während sie dort mit Kindern über Lieblingsbücher plauderte, entstand langsam eine Idee. Was würde passieren, wenn Magier der Mittelpunkt einer Detektivgeschichte wären? Aus der Idee entstand ein Manuskript, mit dem Nicki Thornton den Schreibwettbewerb der Times und Chicken House UK gewann. »Hotel der Magier« wurde nicht nur zum Lieblingsbuch der Buchhändler, sondern auch zum Bestseller.
Das mörderisch gute Finale der magischen Krimi-Serie!
Seth hat es endlich geschafft: Er darf seine Ausbildung zum Magier beginnen! Gemeinsam mit seiner sprechenden Katze Nachtschatten reist er nach Hagimiere und kann es kaum erwarten, die anderen Lehrlinge kennenzulernen. Doch irgendjemand hat es auf die angehenden Zauberer abgesehen und serviert ihnen im magischen Café keinen Tee, sondern den Tod auf dem Silbertablett. Und Seth hat mal wieder alle Hände voll zu tun. Kann er seine Prüfungen ablegen, den Mörder überführen und ihn stoppen, bevor er erneut zuschlägt?
Band 1: Hotel der Magier
Band 2: Leuchtturm der Geister
Band 3: Café der Lehrlinge
Autorentext
Nicki Thornton erinnert sich an keine Zeit im Leben, in der sie nicht gelesen hat. Sie liebt Bücher und andere zum Lesen zu inspirieren. Bevor ihr Debüt »Hotel der Magier« veröffentlicht wurde, arbeitete sie als Journalistin und führte dann zehn Jahre mit ihrem Mann, viel Herzblut und Leidenschaft einen unabhängigen Buchladen in Abingdon an der Themse. Und während sie dort mit Kindern über Lieblingsbücher plauderte, entstand langsam eine Idee. Was würde passieren, wenn Magier der Mittelpunkt einer Detektivgeschichte wären? Aus der Idee entstand ein Manuskript, mit dem Nicki Thornton den Schreibwettbewerb der Times und Chicken House UK gewann. »Hotel der Magier« wurde nicht nur zum Lieblingsbuch der Buchhändler, sondern auch zum Bestseller.
Zusammenfassung
Das mörderisch gute Finale der magischen Krimi-Serie!Seth hat es endlich geschafft: Er darf seine Ausbildung zum Magier beginnen! Gemeinsam mit seiner sprechenden Katze Nachtschatten reist er nach Hagimiere und kann es kaum erwarten, die anderen Lehrlinge kennenzulernen. Doch irgendjemand hat es auf die angehenden Zauberer abgesehen und serviert ihnen im magischen Café keinen Tee, sondern den Tod auf dem Silbertablett. Und Seth hat mal wieder alle Hände voll zu tun. Kann er seine Prüfungen ablegen, den Mörder überführen und ihn stoppen, bevor er erneut zuschlägt?Band 1: Hotel der MagierBand 2: Leuchtturm der GeisterBand 3: Café der Lehrlinge
Leseprobe
Ich erwarte zwei Dinge von dir - nur zwei.« Angelique Squerr warf ihr langes, dunkles Haar mit der auffälligen roten Strähne auf einer Seite herum. »Du setzt dich in dieses Café da und wartest, bis ich zurückkomme. Und du hältst dich aus allem raus.«
Wenn magische Freunde einem etwas sagen, hört man besser genau zu, wie Seth aus Erfahrung wusste. Aber im Moment lenkten ihn die flatternden gelben Sonnenschirme ab, die von den kreisrunden Tischen vor dem Superlecker-Jamjam-Café aufragten. Es sah aus, als wäre ein Schwarm Riesenschmetterlinge an dieser Ecke des Forums gelandet, einem ziemlich schmutzigen und düsteren Platz im Zentrum von Hagimiere.
Angelique klemmte sich ihren rot lackierten Spazierstock mit der silbernen Spitze unter den Arm - ein magisches Instrument, ohne das sie nie aus dem Haus ging - und kehrte ihm den Rücken. Segelte einfach davon, um etwas Wichtiges zu erledigen, während Seth allein zurückblieb, mit einem schweren Koffer, einem sperrigen Korb und dem unguten Gefühl, dass er nie etwas richtig machen konnte.
Trotzdem war er ziemlich aufgekratzt, als er den Korb in die Hand nahm und sich mit seinem schweren Koffer unbeholfen durch die knatternden Sonnenschirme schlängelte.
Ein Geruch nach warmem Zimt und Zucker hing in der kalten Luft. Nur ein einziger Gast trotzte der Kälte hier draußen: Ein Mädchen mit wilden Locken saß allein vor dem Fenster des Cafés, den Mund weit aufgerissen - so als wäre sie einfach über ihrem Erdbeermuffin eingeschlafen, der wirklich superlecker aussah.
Als Seth das Café betrat, empfing ihn ein warmer Luftschwall. Hinter der Theke stand eine Frau in einer rot-weiß gestreiften Schürze und mit winzigen Rastazöpfchen auf dem Kopf, die Gebäck anordnete. Sie schenkte ihm ein strahlendes Lächeln mit ihren rot geschminkten Lippen. Seth lächelte schüchtern zurück, dann ging er zu einem leeren Tisch ziemlich weit hinten im Raum, aber mit einem guten Blick auf den Platz draußen. Hier würde er für Angelique Wache halten, obwohl sie ihm gerade unterstellt hatte, dass er es noch nicht mal schaffte, einfach nur dazusitzen und zu warten. Aber das war ein Irrtum. Wenn Seth etwas konnte, dann warten. Er würde ihr schon zeigen, dass auf ihn Verlass war.
Und überhaupt, was sollte in einem harmlosen Café schon passieren? In diesem Raum mit den sonnengelben Wänden, in dem er sich wie in einer leuchtenden Puddingschüssel vorkam?
Nach einigem Hin und Her gelang es ihm schließlich, den sperrigen Korb einigermaßen bequem auf seinen Beinen abzustellen. Dann griff er nach der Speisekarte, obwohl ihn Essen im Moment viel weniger interessierte als seine Umgebung, die er neugierig ins Auge fasste.
Um ihn herum verspeiste ein gutes Dutzend Gäste dick belegte Sandwiches, knabberte an klebrigen Zimtschnecken oder schlürfte schaumige giftgrüne Getränke durch bunt gestreifte Strohhalme. Gedämpftes Stimmengewirr erfüllte den Raum, Teelöffel klirrten leise in Porzellantassen, und es duftete verheißungsvoll nach überbackenem Käse.
Wer gehört dazu?, dachte Seth unwillkürlich, während er seinen Blick umherschweifen ließ.
Denn einige dieser Gäste, die beim Essen in ein Buch vertieft waren oder Kreuzworträtsel lösten, hatten ein Geheimnis. Ein Geheimnis, das dieses Café für Seth zum spannendsten Ort der Welt machte. Zu diesem Kreis von Auserwählten wollte er auch eines Tages gehören - etwas, wonach er sich mit jeder Faser seines Herzens sehnte.
Magier. Sie waren Magier.
»Ach, und hier werde ich abgestellt?«, meldete sich eine raunzende Stimme zu Wort, die keinen Hehl aus ihrer schlechten Laune machte. »Weißt du überhaupt, wie demütigend es ist, in einem Korb herumgeschleppt zu werden? Oder glaubst du vielleicht, das gefällt mir? Was machen wir hier eigentlich?«
Manchmal verfluchte Seth den Tag, an dem er herausgefun