In vier Teilen werden das Sich-umeinander- schlingen und Lösen der Fäden des Lebens in kleinen und großen Geschichten erzählt. Die Geschichten, Figuren und Orte binden Meer und Flüsse aneinander, die das Leben des Erzählers begleiten. Das Leben mäandert, knüpft seine Knoten, diese, die Freude heißen und in jene, die Schmerz bedeuten. Diese möchte man fester binden, jene muss man lösen. Der Autor beleuchtet die Gedanken, Gefühle und Methoden der Ermittler in dem Prozess von Analyse und Hypothese. Der Radius der Ermittlungen spannt sich aus Rostock, nach Lüneburg und bis ins Elbflorenz. Brechen Gefühle sich Bahn, greifen die Handelnden auf die ihnen vertraute plattdeutsche Sprache ihrer Heimat zurück.
Die Überzeugung von eigener Schuld trägt man in sich, bis es gelingt, diesen Knoten zu lösen. Wie ein Zeichen steht der Liebesknoten für das Band von Liebe und Verbundenheit. Die Liebe zeigt sich als eine Weberin der Farben, die sie in Gedichten malt. Gewalt und Liebe winden sich zur Fessel umeinander. Eine Mordserie, ist zu stoppen. Nach wie vor den dramatischen Ereignissen des Jahres 2015 scheint für die Politik nur das eine Konzept zu gelten: An den Instrumenten des Rechtsstaates kann gespart werden. Sind die Auswirkungen des Sparens in der Justiz verheerender als in der Polizei? Das Bundesverfassungsgericht kam zu einer Begründung, die katastrophaler kaum sein kann: Einem Beschuldigten darf nicht zugemutet werden, eine unangemessen lange Aufrechterhaltung der Untersuchungshaft nur deshalb in Kauf zu nehmen, weil der Staat es versäumt, seiner P icht zur rechtzeitigen verfassungsgemäßen Ausstattung der Gerichte zu genügen. Diese Entwicklungen verschlingen sich zu einem gordischen Knoten. Das Ende des Rechtsstaates? Und die Liebe bricht sich Bahn, zwischen Paul, Mordermittler in Rostock, und Paula, Kuratorin der Dresdner Gemäldegalerie. Dieses Gefühl, immer mal wieder war es da, seit damals, Paul, aber nie so intensiv. Du sagtest Komm' zu mir, auf unserer Klassenfahrt zum Schulabschluss. Nahmst einfach meine Hand, hieltest mich sicher auf den ausgetretenen Sandsteinstufen, gabst erst auf dem Gipfel mich wieder frei In der Lesehalle des Ostseebades Warnemünde treffen sie unverhoft aufeinander. In Frieden lösen sich die Fäden des Lebens. Von einem zum anderen Ort tragen Schritte die Gedanken, sprechen das letzte Begleiten.
Autorentext
Nicolai Ludwig, Jahrgang 1952, chinesisches Sternzeichen Wasser Drache, wurde in Dresden geboren und wuchs dort auf. Im ersten Berufsleben war er Seemann, im zweiten Kriminalist. Heute als Pensionär geht er seinen Hobbys und Neigungen nach, ist Skipper und Segel-, Tai Chi-/Qigong-Lehrer, Geschichtenschreiber. Fragt man ihn, wo er wohnt, lautet die Antwort: In Warnemünde, wenige Schritte nur vom Meer. Und er fügt hinzu, dass er ohne die See nicht leben kann. Einmal Seemann immer Seemann, sagt man. Auf ihn trift es wohl zu. Warum schreibt Nicolai? Irgendwann habe er begonnen, seine Gedanken aufzuschreiben. Aus den Worten wurden Zeilen, Seiten, Geschichten. Ich hatte einen Platz für die Bilder in meinem Kopf gefunden, die ich gleich einem Buch jederzeit hervorholen kann. Nun ist daraus ein wirkliches Buch entstanden, das ich immer aus dem Regal nehmen und wieder zurücklegen kann.
Die Überzeugung von eigener Schuld trägt man in sich, bis es gelingt, diesen Knoten zu lösen. Wie ein Zeichen steht der Liebesknoten für das Band von Liebe und Verbundenheit. Die Liebe zeigt sich als eine Weberin der Farben, die sie in Gedichten malt. Gewalt und Liebe winden sich zur Fessel umeinander. Eine Mordserie, ist zu stoppen. Nach wie vor den dramatischen Ereignissen des Jahres 2015 scheint für die Politik nur das eine Konzept zu gelten: An den Instrumenten des Rechtsstaates kann gespart werden. Sind die Auswirkungen des Sparens in der Justiz verheerender als in der Polizei? Das Bundesverfassungsgericht kam zu einer Begründung, die katastrophaler kaum sein kann: Einem Beschuldigten darf nicht zugemutet werden, eine unangemessen lange Aufrechterhaltung der Untersuchungshaft nur deshalb in Kauf zu nehmen, weil der Staat es versäumt, seiner P icht zur rechtzeitigen verfassungsgemäßen Ausstattung der Gerichte zu genügen. Diese Entwicklungen verschlingen sich zu einem gordischen Knoten. Das Ende des Rechtsstaates? Und die Liebe bricht sich Bahn, zwischen Paul, Mordermittler in Rostock, und Paula, Kuratorin der Dresdner Gemäldegalerie. Dieses Gefühl, immer mal wieder war es da, seit damals, Paul, aber nie so intensiv. Du sagtest Komm' zu mir, auf unserer Klassenfahrt zum Schulabschluss. Nahmst einfach meine Hand, hieltest mich sicher auf den ausgetretenen Sandsteinstufen, gabst erst auf dem Gipfel mich wieder frei In der Lesehalle des Ostseebades Warnemünde treffen sie unverhoft aufeinander. In Frieden lösen sich die Fäden des Lebens. Von einem zum anderen Ort tragen Schritte die Gedanken, sprechen das letzte Begleiten.
Autorentext
Nicolai Ludwig, Jahrgang 1952, chinesisches Sternzeichen Wasser Drache, wurde in Dresden geboren und wuchs dort auf. Im ersten Berufsleben war er Seemann, im zweiten Kriminalist. Heute als Pensionär geht er seinen Hobbys und Neigungen nach, ist Skipper und Segel-, Tai Chi-/Qigong-Lehrer, Geschichtenschreiber. Fragt man ihn, wo er wohnt, lautet die Antwort: In Warnemünde, wenige Schritte nur vom Meer. Und er fügt hinzu, dass er ohne die See nicht leben kann. Einmal Seemann immer Seemann, sagt man. Auf ihn trift es wohl zu. Warum schreibt Nicolai? Irgendwann habe er begonnen, seine Gedanken aufzuschreiben. Aus den Worten wurden Zeilen, Seiten, Geschichten. Ich hatte einen Platz für die Bilder in meinem Kopf gefunden, die ich gleich einem Buch jederzeit hervorholen kann. Nun ist daraus ein wirkliches Buch entstanden, das ich immer aus dem Regal nehmen und wieder zurücklegen kann.
Titel
KNOTEN
Untertitel
Geschichten von Schuld, Liebe und Tod, angelehnt an tatsächliche Geschehnisse
Autor
EAN
9783985031658
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Anzahl Seiten
160
Auflage
1.Auflage
Lesemotiv
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