Wenn ein Private-Equity-Fonds ein massives Unternehmen kaufen will, verwendet er fast nie nur sein eigenes Geld (Eigenkapital) oder normale Bankkredite (Fremdkapital). Banken verleihen ab einem gewissen Risiko keinen Cent mehr. Um die Lücke zu schließen und die eigene Rendite auf absurde Höhen zu hebeln, greifen Finanzarchitekten zur riskantesten Waffe der Unternehmensfinanzierung: Mezzanine-Kapital. Dieses Buch ist eine detaillierte Referenz über die brutale, hybride Natur dieses Finanzinstruments. Es sitzt architektonisch exakt zwischen Eigen- und Fremdkapital. Mezzanine-Geldgeber haben im Konkursfall das Nachsehen gegenüber den Banken, verlangen dafür aber exorbitant hohe, ruinöse Zinssätze und oft sogar direkte Optionen auf Unternehmensanteile (Equity Kicker). Wir analysieren die extremen Vertragswerke und Covenants, die das operative Geschäft des übernommenen Unternehmens fast vollständig lähmen können, während der Private-Equity-Fonds durch diese aggressive Hebelwirkung seine eigene Kapitalrendite maximiert. Durchschauen Sie die Tricks der Heuschrecken. Erfahren Sie, wie extrem teures, hybrides Schattenkapital die gigantischen Übernahmeschlachten der modernen Wirtschaft überhaupt erst ermöglicht.



Autorentext

Author

Titel
Hybride Hebel: Die gnadenlose Struktur des Mezzanine-Kapitals
Untertitel
Private Equity, Nachrangdarlehen, und das hochriskante architektonische Bindeglied bei globalen Unternehmensbernahmen
EAN
9783565373284
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Veröffentlichung
30.03.2026
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
0.81 MB
Anzahl Seiten
153