Die Arbeit setzt sich mit dem Ursprung der hypothetischen Einwilligung im zivilrechtlichen Arzthaftungsrecht auseinander und untersucht ihren schrittweisen Transfer in das Strafrecht. Den Schwerpunkt bildet dabei die kontrovers diskutierte Frage des "Ob" und "Wie" einer dogmatischen Verortung der Rechtsfigur. Nach einer umfassenden Würdigung der hierzu existierenden Legitimationsmodelle sowie der gegen sie vorgebrachten Kritik zeigt die Verfasserin mögliche alternative Lösungsansätze auf, die sodann in ein - an den Vorgaben der Rechtsprechung des BGH orientiertes - praktikables und interessengerechtes Lösungsmodell münden. Dieses beinhaltet neben einer Differenzierung zwischen fahrlässigen und vorsätzlichen Aufklärungsfehlern eine Begrenzung ihres Anwendungsbereichs unter Berücksichtigung der ihr immanenten Grenzen sowie des allgemeinen Missbrauchsgedankens. Abschließend widmet sich die Verfasserin der in der Wissenschaft bislang wenig diskutierten Frage, ob und inwieweit die hypothetische Einwilligung auch jenseits des Arztstrafrechts einen legitimen Anwendungsbereich besitzt.



Neuer Lösungsansatz zu der hypothetischen Einwilligung im Zivil- und Strafrecht Hohe Praxisrelevanz und Aktualität der Thematik in der Schnittstelle zwischen Recht und Medizin Vermittlung sowie Aufarbeitung dogmatischer Grundlagen im Strafrecht Anwendungskonstellationen der hypothetischen Einwilligung jenseits des Arztstrafrechts Includes supplementary material: sn.pub/extras

Inhalt
Einleitung.- Der Ursprung der hypothetischen Einwilligung im Zivilrecht.- Der Transfer der hypothetischen Einwilligung ins Strafrecht.- Schlussbetrachtung und eigenes Lösungsmodell.
Titel
Die hypothetische Einwilligung im Strafrecht
Untertitel
Zu den "Risiken und Nebenwirkungen" eines Transfers der Rechtsfigur aus dem Zivil- in das Strafrecht
EAN
9783642359194
Format
E-Book (pdf)
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
3.32 MB
Anzahl Seiten
474
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