Nina MacKay, irgendwann in den ausgeflippten 80er-Jahren geboren, arbeitet als Marketingmanagerin (wurde aber auch schon im Wonderwoman-Kostüm im Südwesten Deutschlands gesichtet). Außerhalb ihrer Arbeitszeiten erträumt sie sich eigene Welten und führt imaginäre Interviews mit ihren Romanfiguren. Gerüchten zufolge hat sie früher als Model gearbeitet und einige Misswahlen auf der ganzen Welt gewonnen. Schreiben ist und war allerdings immer ihre größte Leidenschaft.
Düster, sexy und hochspannend!
An den letzten fünf Tagen des Jahres, den Dämonentagen, leben die Menschen in Angst und Schrecken: Sobald das letzte Tageslicht versiegt, fallen Dämonen über die Erde her. Wer überleben will, muss sich verstecken. Adriana und ihre Freunde folgen einer Einladung in eine ominöse, aber scheinbar sichere Villa. Doch schon in der ersten Nacht wird klar, dass dieses Jahr einiges anders zu sein scheint: Die Dämonen wollen mit aller Macht in die Villa eindringen und gehen erstmals systematisch und organisiert gegen Menschen vor. Schnell wird klar, dass die Dämonen es auf Adriana abgesehen haben ...
Autorentext
Nina MacKay, irgendwann in den ausgeflippten 80er-Jahren geboren, arbeitet als Marketingmanagerin (wurde aber auch schon im Wonderwoman-Kostüm im Südwesten Deutschlands gesichtet). Außerhalb ihrer Arbeitszeiten erträumt sie sich eigene Welten und führt imaginäre Interviews mit ihren Romanfiguren. Gerüchten zufolge hat sie früher als Model gearbeitet und einige Misswahlen auf der ganzen Welt gewonnen. Schreiben ist und war allerdings immer ihre größte Leidenschaft.
Zusammenfassung
Düster, sexy und hochspannend!An den letzten fünf Tagen des Jahres, den Dämonentagen, leben die Menschen in Angst und Schrecken: Sobald das letzte Tageslicht versiegt, fallen Dämonen über die Erde her. Wer überleben will, muss sich verstecken. Adriana und ihre Freunde folgen einer Einladung in eine ominöse, aber scheinbar sichere Villa. Doch schon in der ersten Nacht wird klar, dass dieses Jahr einiges anders zu sein scheint: Die Dämonen wollen mit aller Macht in die Villa eindringen und gehen erstmals systematisch und organisiert gegen Menschen vor. Schnell wird klar, dass die Dämonen es auf Adriana abgesehen haben ...
Leseprobe
2
Inzwischen hatten Adrianas Fingernägel tiefe Furchen in ihre Handballen gegraben. Das konnte doch nicht wahr sein! Wieso ihre Freunde? Warum hatten sie das alles nicht besser geplant? Verdammt, Adriana, die Dämonentage sind kein Kindergeburtstag!
Wenn Eloy, Dakota und Rico gefressen wurden ...
Das Rolltor über der Tür bewegte sich.
»Harry?«
Adrianas Kopf ruckte herum. Jetzt klapperte es auch vor den Fenstern im Wohnzimmer, als sich dort die stählernen Sicherheitsrollläden senkten.
»Stopp!« Adriana griff sich in ihre Haare, die schon völlig zerwühlt waren. »Haltet das auf!«
»Ich versuche es ja, aber irgendetwas klemmt hier ...«, murmelte Harry. Seine Augenbrauen zogen sich zusammen.
Zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Sicherheitsrollo schon zu einem Viertel über die Türöffnung gesenkt. Aber immerhin war das Tor an der Einfahrt noch offen.
Adriana nahm eine Bewegung in den Büschen im Park wahr, nicht mehr als verwischte Schatten. Etwas kam auf sie zu. Scheiße! Verwirrt warf sie einen Blick auf Harry, der nun wild auf das Schaltpult einhämmerte.
»Blödes Ding, mach endlich, was ich sage!«
War es vielleicht besser, einfach das Sicherheitssystem alles verriegeln zu lassen, bevor ein Dämon angesprintet kam und Harry fraß? Das hatte ihr Gastgeber wirklich nicht verdient. Aber dann waren ihre Freunde auf sich allein gestellt.
Doch diese Entscheidung wurde Adriana abgenommen. Gerade als die Tür schon halb verriegelt war, sprangen ihre Freunde aus dem Dickicht des Parks.
»Hier drüben! Schnell!« Adriana bückte sich, um ihren Freunden zu winken, während sich das Stahltor unaufhaltsam weiter senkte. Dakota bemerkte sie als Erste und zeigte den Jungs, wo es langging. Zu dritt rannten sie über die große Wiese des Parks auf die Auffahrt der Villa zu.
Unruhig knetete Adriana ihre Hände.
»Harry, der Stuhl!«
»Wie?«
Doch Adriana wartete nicht, bis er verstand, sondern zog den Metallstuhl einfach unter Harrys Hintern weg, um ihn zwischen Rollo und Türschwelle zu klemmen. Es funktionierte. Das Rollo ratterte, aber der Stuhl hielt es auf. Vorerst zumindest ... Schon wollte Adriana aufatmen, doch dann bemerkte sie, dass der Stuhl sich bereits leicht verbog.
»Showtime«, sagte plötzlich eine Stimme hinter ihr. Es war Molly. »Die Dämonentage haben soeben begonnen.«
Als hätten Tequila und Whiskey die Worte verstanden, rannten sie jaulend von der Eingangshalle der Villa zurück ins Wohnzimmer, wobei sie sich immer wieder hektisch umschauten.
»Schneller!«, rief Adriana ihren Freunden zu. Eloy, Rico und Dakota rannten, als wäre der Teufel hinter ihnen her, na ja, oder seine Ausgeburten der Hölle eben. Im Licht der Parklaternen erinnerten Dakotas Haare an die Farbe von Butterblumen. Auf einmal blitzten grüne Augen hinter ihnen aus den Büschen.
Scheiße, Delta-Dämonen!
Um nicht umzukippen, musste sich Adriana an Mollys Arm festklammern. »Lauft schneller!«
Zeitgleich durchbrachen die ersten Deltas die Baumreihen und hetzten Adrianas Freunden hinterher. Ihre schwarzen Jagdhundkörper waren in der hereinbrechenden Dunkelheit kaum auszumachen. Nur ihre neongrün leuchtenden Augen und ihr ebenso grün leuchtender Sabber, der aussah, als handele es sich dabei um eine verstrahlte Flüssigkeit, hoben sich von der nachtschwarzen Umgebung ab.
»Nicht umdrehen! Lauft!« Vor Aufregung vergaß Adriana fast zu atmen.
Die Deltas heulten, wahrscheinlich um den anderen Dämonen anzuzeigen, wo es etwas zu fressen gab. Tatsächlich tauchten wie aus dem Nichts plötzlich überall im Park rote und orangefarbene Augen auf, die so durchdringend leuchteten, dass sie es bis hierhin sehen konnte.
»Scheiße!«, fluchte Adriana.
»Das schafft ihr, Kinder, los!« Inzwischen kniete auch Harry im Türrahmen, um unter dem halb geschlossenen Stahlschutz-Rollo hindurchz