Olga Bicos wurde in Havanna geboren, studierte Jura in Berkley und arbeitete als Firmenanwältin in einem Medienunternehmen in Los Angeles, bevor sie sich ganz der Schriftstellerei zuwandte. Abenteuerlustig und weit gereist, lebt sie heute mit ihrer Familie in Kalifornien. Für ihre gefährlich-charmanten Helden wurde Olga Bicos für den begehrten K.I.S.S. Award der 'Romantic Times' nominiert. Von Olga Bicos erscheinen bei venusbooks die prickelnden Liebesromane »Fever - Gefährliche Liebe«, »Fever - Eiskalter Kuss« und »Passion - Süßes Verlangen« sowie der historische Liebesroman »Die Lady und der Gentleman«.
Stürmisches Verlangen: Das Romance-Highlight "Die Liebe des Lords" von Olga Bicos jetzt als eBook bei venusbooks. 1728, Britische Antillen: Lord Quentin Rucksingford benötigt dringend einen neuen Buchhalter für seine Plantagen. Da kommt ihm Dianna Carstair wie gelegen - eine ehrbare Lady mit einer außergewöhnlichen Begabung für Zahlen. Doch sie entpuppt sich alsbald als scharfzüngige Schönheit, die außerdem mit seinem Erzfeind - dem berüchtigten Piraten Kincaid - gemeinsame Sache macht. Quentin sieht nur eine Lösung: Er muss Diannas Herz für sich gewinnen! Doch dafür müsste er seinen Schwur brechen, nie wieder zu lieben ... "Dieser Roman ist ein Glanzstück romantischer Unterhaltung - fesselnd, leidenschaftlich und mit herzerfrischendem Humor!" Das amerikanische Literaturmagazin "Affaire de Coeur" Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der historische Liebesroman "Die Liebe des Lords" von Olga Bicos. Lesen ist sexy: venusbooks - der erotische eBook-Verlag.
Autorentext
Olga Bicos wurde in Havanna geboren, studierte Jura in Berkley und arbeitete als Firmenanwältin in einem Medienunternehmen in Los Angeles, bevor sie sich ganz der Schriftstellerei zuwandte. Abenteuerlustig und weit gereist, lebt sie heute mit ihrer Familie in Kalifornien. Für ihre gefährlich-charmanten Helden wurde Olga Bicos für den begehrten K.I.S.S. Award der "Romantic Times" nominiert. Von Olga Bicos erscheinen bei venusbooks die prickelnden Liebesromane »Fever - Gefährliche Liebe«, »Fever - Eiskalter Kuss« und »Passion - Süßes Verlangen« sowie der historische Liebesroman »Die Lady und der Gentleman«.
Zusammenfassung
Stürmisches Verlangen: Das Romance-Highlight Die Liebe des Lords von Olga Bicos jetzt als eBook bei venusbooks.1728, Britische Antillen: Lord Quentin Rucksingford benötigt dringend einen neuen Buchhalter für seine Plantagen. Da kommt ihm Dianna Carstair wie gelegen eine ehrbare Lady mit einer außergewöhnlichen Begabung für Zahlen. Doch sie entpuppt sich alsbald als scharfzüngige Schönheit, die außerdem mit seinem Erzfeind dem berüchtigten Piraten Kincaid gemeinsame Sache macht. Quentin sieht nur eine Lösung: Er muss Diannas Herz für sich gewinnen! Doch dafür müsste er seinen Schwur brechen, nie wieder zu lieben Dieser Roman ist ein Glanzstück romantischer Unterhaltung fesselnd, leidenschaftlich und mit herzerfrischendem Humor!Das amerikanische Literaturmagazin Affaire de CoeurJetzt als eBook kaufen und genießen: Der historische Liebesroman Die Liebe des Lords von Olga Bicos. Lesen ist sexy: venusbooks der erotische eBook-Verlag.
Leseprobe
2
Devil's Gate, das Inselversteck von Daniel Kincaid
Leydianna Carstair liebte ihre Tagträume.
Oh, sie gab sich die größte Mühe, wie eine Buchhalterin angezogen zu sein. Sie zwang ihre kastanienbraunen Locken in einen festen Zopf, der wie ein Seil über ihren Rücken hinunterfiel bis zu ihren Hüften. Sie rüstete sich mit praktischen Baumwollkleidern aus, ordentlichen Schürzen und Schnallenschuhen, lauter Dinge, die genau zu ihrer Position passten. Und sie gab sich insgesamt in einer Weise, die absolut ernst genommen werden musste.
Doch in Wirklichkeit war Leydianna - oder Leydi, wie die meisten sie nannten - eine hingebungsvolle Tagträumerin.
Ohne jede große Anstrengung konnte sie in ihrer Fantasie versinken und sich ausmalen, dass sie an jeder beliebigen Geschichte teilnahm, die die Freibeuter von Devil's Gate bei Kerzenschein und starkem Rum erzählten. Unter ihrer einfachen Spitzenhaube erlebte sie Abenteuer um Abenteuer aus den vielen Büchern, die sie im Schatten einer Laube im Hof des Anwesens verschlang.
In diesem Augenblick hatte sie sich in einen besonders prachtvollen Traum versenkt. Sie sah sich den Schwertstreich eines maskierten Gegners parieren, trieb den Schuft dabei rückwärts bis zum Rand des Oberdecks. Ihre kniehohen Stiefel trafen donnernd auf das Holz, als sie einen Rückhandschlag vom Säbel ihres Feindes konterte und zur Seite sprang, um seinem nächsten auszuweichen. Nimm den dafür!, erwiderte sie im Geiste. Mit einer Drehung des Handgelenks fand sie Halt an der Waffe des Kerls und schleuderte sie hoch in die Luft ...
Ein harter Stoß traf sie in die Rippen, und Leydis Aufmerksamkeit war mit einem Schlag wieder geweckt. Sie sah nicht mehr ihren maskierten Gegner über das Schiffsdeck auf sich zukommen. Es war ein ganz anderer Kerl, der mit harten Schritten über die Holzdielen des Vorzimmers polterte, in dem sie stand. Ihr Arbeitgeber, Daniel 'Heartless' Kincaid, stampfte in einer Weise mit seinen mächtigen schwarzen Stiefeln über den geschrubbten Boden, die man ohne weiteres als einschüchternd hätte bezeichnen können. Leydi seufzte tief. Es war wirklich ein falsches Bild. Für jeden, der Kincaids sanftere Seite nicht kannte, sah es so aus, als wollte er sie jeden Moment aufhängen.
Leydi biss sich auf die Lippen und sah zu, wie der volle Rock seiner knielangen Jacke sich hinter ihm bauschte wie die schwarze Flagge, wenn Schädel und gekreuzte Knochen in der Brise flatterten. Obwohl sie den Piraten, der ihr Arbeitgeber war, ziemlich gern hatte und schon seit einigen Jahren als Buchhalterin für ihn arbeitete, war dieser Temperamentsausbruch absolut typisch für ihn. Schon mehr als einmal hatte sie sich mitten in einer solchen Tirade in ihre Tagträume geflüchtet. Aber leider war sie diesmal so versunken gewesen, dass sie die Hälfte seines Geschreis versäumt hatte. In den dreißig Jahren, die Daniel Kincaid nun schon das Oberdeck der Pest, des am meisten gefürchteten Piratenschiffes weit und breit, kommandierte, hatte er drei Arten von Befehlsverhalten perfektioniert: drohend, mörderisch und ein todbringend starrer Blick, der auch dem härtesten Freibeuter die Eingeweide gefrieren lassen konnte. Dieser letztere Ausdruck war es, mit dem er gerade Leydi bedachte.
Sie sah auf zu ihrer besten Freundin, die neben ihr stand - dankbar, dass Gabriela die Geistesgegenwart besessen hatte, Leydi mit einem Rippenstoß aus ihrer Träumerei zu wecken. Sie trug ein Kleid, das ebenso schillernd war wie Leydis schlicht, und ihr Gesichtsausdruck zeugte von Langeweile.
Wie gewöhnlich war Kincaids Ärger über Gabriela de Sousa reine Energieverschwendung. Die Halbmulattin Gabby…