Im ersten Teil dieser Arbeit! sind die für die Warmbehandlung wichtigen Eigenschaften und das Verhalten des Stahles eingehend beschrieben und nach dem Stand der Wissenschaft erklärt worden. 2 Im vorliegenden Heft werden die Mittel und Verfahren beschrieben, die sich im Laufe der Zeit in segensreicher Verbindung von Wissenschaft und Praxis aus gebildet haben. Gelegentliche Wiederholungen aus dem ersten Teil waren hierbei nicht ganz zu vermeiden, doch wurden sie meist in erweiterter Form gegeben. Die Teilung des Stoffes konnte nicht streng durchgeführt werden; daher wird man manches im ersten Teil finden, das man im zweiten Teil sucht und umgekehrt. I. Allgemeine Mittel und Einrichtungen zur Warmbehandlung. Eine erfolgreiche und wirtschaftliche Warmbehandlung ist nur möglich, wenn für das zur Warmbehandlung vorliegende Werkstück die erforderliche Einrichtung vorhanden ist. Ein einfach gebautes Werkstück läßt sich ohne Gefahr mit ein fachen Hilfsmitteln härten und vergüten. Verwickelte und örtlich zu härtende Werkstücke erfordern meist eine Sondereinrichtung. Voraussetzung ist aber in jedem Falle, daß der betreffende" Mann am Feuer" mit Sachkenntnis und Ver antwortungsbewußtsein arbeitet. Erfreulicherweise ist man in den letzten Jahren dazu übergegangen, der Här terei einen geräumigen und ihr gebührenden Platz im Betriebe einzuräumen. Helle, große und luftige Räume sind an Stelle dunkler für sonst nichts zu verwendender Ecken und Winkel getreten. Der Fortschritt der Technik hat einwandfreie Ofen für jeden Verwendungszweck entwickelt. Zum Abschrecken müssen ausreichende (j[- und Wasserbehälter zur Verfügung stehen, ferner für Sonderstähle Warmbäder und Preßluft. Besondere Aufmerksam keit ist dem Vorhandensein geeigneter Zangen zuschenken.
Inhalt
I. Allgemeine Mittel und Einrichtungen zur Warmbehandlung.- A. Öfen zum Erhitzen.- B. Einrichtungen zum Abkühlen.- C. Öfen zum Anlassen.- D. Mittel zur Temperaturmessung.- II. Das Erhitzen.- A. Übersicht.- B. Betrieb der Öfen.- C. Mittel zum Halten und Befördern.- D. Öfen für fließende Fertigung.- III. Das Abkühlen.- A. Langsames Abkühlen zum Ausglühen.- B. Das Abkühlen zum Härten.- IV. Das Anlassen.- 40. Üübersieht.- 41. Verschiedene Anlaßverfahren.- 42. Anlaßtemperatur.- V. Das Einsatzhärten.- A. Einsetzen.- B. Zwischenbehandlung und Härten.- C. Besondere Arten des Einsatzhärtens.- VI. Reinigen und Richten.- 57. Reinigen.- 58. Richten.- VII. Ursache und Vermeidung der Fehler. Kontrolle.- 59. Spannungen und Sprödigkeit.- 60. Ursache der Risse.- 61. Kontrolle der Risse.- 62. Ursache ungenügender Härte.- 63. Beseitigen und Vermeiden ungenügender Härte.- 64. Kontrolle der Härte.- 65. Bedeutung der Härteprüfung.- 66. Häufige Fehler beim Hiirten und Anlassen von Werkzeugstählen und Schnellstählen (Tabelle).
Inhalt
I. Allgemeine Mittel und Einrichtungen zur Warmbehandlung.- A. Öfen zum Erhitzen.- B. Einrichtungen zum Abkühlen.- C. Öfen zum Anlassen.- D. Mittel zur Temperaturmessung.- II. Das Erhitzen.- A. Übersicht.- B. Betrieb der Öfen.- C. Mittel zum Halten und Befördern.- D. Öfen für fließende Fertigung.- III. Das Abkühlen.- A. Langsames Abkühlen zum Ausglühen.- B. Das Abkühlen zum Härten.- IV. Das Anlassen.- 40. Üübersieht.- 41. Verschiedene Anlaßverfahren.- 42. Anlaßtemperatur.- V. Das Einsatzhärten.- A. Einsetzen.- B. Zwischenbehandlung und Härten.- C. Besondere Arten des Einsatzhärtens.- VI. Reinigen und Richten.- 57. Reinigen.- 58. Richten.- VII. Ursache und Vermeidung der Fehler. Kontrolle.- 59. Spannungen und Sprödigkeit.- 60. Ursache der Risse.- 61. Kontrolle der Risse.- 62. Ursache ungenügender Härte.- 63. Beseitigen und Vermeiden ungenügender Härte.- 64. Kontrolle der Härte.- 65. Bedeutung der Härteprüfung.- 66. Häufige Fehler beim Hiirten und Anlassen von Werkzeugstählen und Schnellstählen (Tabelle).
Titel
Die Praxis der Warmbehandlung des Stahles
Autor
EAN
9783642531668
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Genre
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
11.29 MB
Auflage
6. Aufl. 1952
Lesemotiv
Unerwartete Verzögerung
Ups, ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.