Wie sehr wir uns an die Pluralität von Wahrheiten im politischen Diskurs gewöhnt haben, zeigt Peter Felixberger am Beispiel der öffentlichen Debatte um soziale Gerechtigkeit. Bei den Themen Lohngerechtigkeit, Mindestlohn, Steuergerechtigkeit treffen die unterschiedlichsten Meinungen und Akteure aufeinander und jeder hat passende Zahlen und Statistiken parat. In den jeweiligen Semantikcontainern liegen schon Begriffe, Thesen und Argumente bereit, mit denen sich die Repräsentanten beider Welten bewaffnen. Aber sind das Lügen? Oder brauchen wir vielleicht gerade diese Perspektivendifferenz?
Autorentext
Peter Felixberger, geb. 1960, ist promovierter Soziologe sowie Mitherausgeber des Kursbuchs, der kursbuch.edition und der Zeitschrift enorm. Er arbeitet als Programmgeschäftsführer der Murmann Publishers sowie als Publizist und Medienentwickler. Zuletzt erschien `Deutschland. Ein Drehbuch (zusammen mit Armin Nassehi).
Zusammenfassung
Wie sehr wir uns an die Pluralitat von Wahrheiten im politischen Diskurs gewohnt haben, zeigt Peter Felixberger am Beispiel der offentlichen Debatte um soziale Gerechtigkeit. Bei den Themen Lohngerechtigkeit, Mindestlohn, Steuergerechtigkeit treffen die unterschiedlichsten Meinungen und Akteure aufeinander und jeder hat passende Zahlen und Statistiken parat. In den jeweiligen Semantikcontainern liegen schon Begriffe, Thesen und Argumente bereit, mit denen sich die Reprasentanten beider Welten bewaffnen. Aber sind das Lugen? Oder brauchen wir vielleicht gerade diese Perspektivendifferenz?