Schaurig schön und echt gruselig: die Abenteuer von Aveline!
Der Wind pfeift durch die Ritzen und jede Diele knarzt: Avelines neues Zuhause ist ihr auf den ersten Blick gar nicht geheuer. Dass die Einwohner des stürmischen Küstenörtchens überall Vogelscheuchen aufstellen, macht es nicht besser. Einfach. Nur. Gruselig!
Avelines einzige Rettung ist Mr Liebermans verwunschener Buchladen, der sofort zum Stöbern einlädt - denn sie liebt schaurige Geschichten und Bücher über alles. Aber schon bald steht die schauerlichste Nacht des Jahres bevor. Und an Halloween werden längst vergessene Legenden in Stormhaven sehr viel lebendiger, als Aveline lieb ist ...
Pünktlich zu Halloween erscheint dieses schaurig-schöne Kinderbuch für alle Mädchen ab 9 Jahren, die wohlfühlige Gruselgeschichten lieben. Perfekt ist für stürmische Herbstabende: zum gemütlichen Einkuscheln, Schmökern und Gruseln!
Wunderschön und stimmungsvoll illustriert von Kaja Reinki.
Mit Aveline Jones geht es immer schön schauerlich weiter! Band 2 'Aveline Jones - Im Bann der Hexensteine' erscheint im Frühjahr 2021.
Phil Hickes ist ein waschechter Brite, lebt aber inzwischen in den USA. Er studierte englische Literatur und arbeitet tagsüber als Werbetexter. Seine Leidenschaft galt schon immer dem Schreiben - besonders liebt er Geschichten über Geister und alles Gruselige, das sich im Dunkel der Nacht abspielt. 'Aveline Jones' ist seine erste Buchreihe für Kinder.
Schaurig schön und echt gruselig: die Abenteuer von Aveline! Der Wind pfeift durch die Ritzen und jede Diele knarzt: Avelines neues Zuhause ist ihr auf den ersten Blick gar nicht geheuer. Dass die Einwohner des stürmischen Küstenörtchens überall Vogelscheuchen aufstellen, macht es nicht besser. Einfach. Nur. Gruselig! Avelines einzige Rettung ist Mr Liebermans verwunschener Buchladen, der sofort zum Stöbern einlädt - denn sie liebt schaurige Geschichten und Bücher über alles. Aber schon bald steht die schauerlichste Nacht des Jahres bevor. Und an Halloween werden längst vergessene Legenden in Stormhaven sehr viel lebendiger, als Aveline lieb ist ... Pünktlich zu Halloween erscheint dieses schaurig-schöne Kinderbuch für alle Mädchen ab 9 Jahren, die wohlfühlige Gruselgeschichten lieben. Perfekt ist für stürmische Herbstabende: zum gemütlichen Einkuscheln, Schmökern und Gruseln! Wunderschön und stimmungsvoll illustriert von Kaja Reinki. Mit Aveline Jones geht es immer schön schauerlich weiter! Band 2 "Aveline Jones - Im Bann der Hexensteine" erscheint im Frühjahr 2021.
Autorentext
Klappentext
Schaurig schön und echt gruselig: die Abenteuer von Aveline!
Der Wind pfeift durch die Ritzen und jede Diele knarzt: Avelines neues Zuhause ist ihr auf den ersten Blick gar nicht geheuer. Dass die Einwohner des stürmischen Küstenörtchens überall Vogelscheuchen aufstellen, macht es nicht besser. Einfach. Nur. Gruselig!
Avelines einzige Rettung ist Mr Liebermans verwunschener Buchladen, der sofort zum Stöbern einlädt - denn sie liebt schaurige Geschichten und Bücher über alles. Aber schon bald steht die schauerlichste Nacht des Jahres bevor. Und an Halloween werden längst vergessene Legenden in Stormhaven sehr viel lebendiger, als Aveline lieb ist ...
Pünktlich zu Halloween erscheint dieses schaurig-schöne Kinderbuch für alle Mädchen ab 9 Jahren, die wohlfühlige Gruselgeschichten lieben. Perfekt ist für stürmische Herbstabende: zum gemütlichen Einkuscheln, Schmökern und Gruseln!
Wunderschön und stimmungsvoll illustriert von Kaja Reinki.
Mit Aveline Jones geht es immer schön schauerlich weiter! Band 2 "Aveline Jones - Im Bann der Hexensteine" erscheint im Frühjahr 2021.
Leseprobe
Kapitel 1
Ein Eishauch in der Luft
Es war der kälteste Oktober seit vielen Jahren. Niemand konnte dem eisigen Atem des Windes entkommen, der sogar durch die dicksten Schals hindurchblies. Pfützen froren zu. Rohre barsten. Die Menschen schlurften mit ausgestreckten Armen über den eisglatten Asphalt, als wollten sie Flugzeug spielen. Schulkinder wurden vom Unterricht befreit und freuten sich über die unerwarteten Kälteferien.
Aveline Jones saß mit ihrer Mutter im Auto und seufzte tief. Normalerweise hätte sie sich über die schulfreien Tage riesig gefreut, aber ihr Plan, die meiste Zeit absolut nichts zu tun, war zerplatzt. Ausgerechnet jetzt musste sie weg von zu Hause und an einen Ort, der womöglich noch kälter war als die frostige Stadt, die sie hinter sich gelassen hatte.
Stormhaven.
An der Küste kann es bitterkalt sein, hatte ihre Mum sie gewarnt, und Tante Lilians Haus stand sogar so nah am Meer, dass die Fenster salzverkrustet waren. Allein bei dem Gedanken schüttelte es Aveline. Nicht ohne Grund ächzte ihr Koffer unter dem Gewicht von Schals, Jacken, Strickmützen, Wollpullovern, Fleecejacken, dicken Socken, Stiefeln und Handschuhen. Sie hatte sogar ihren Zebraoverall eingepackt, der sonst frühestens im Dezember zum Einsatz kam.
Aveline blickte niedergeschlagen auf die Landschaft, die wie ein trüber Schleier vor dem Fenster vorbeizog. Sie waren sicher bald da, zumindest vermutete Aveline das - ein Blick in das müde Gesicht ihrer Mutter hielt sie davon ab zu fragen, wie lange es noch dauerte.
Die Reise von Bristol bis hierher war lang und anstrengend gewesen. Anfangs hatte Aveline versucht, Musik zu hören. Aber an einem so trüben Tag klangen die Songs irgendwie falsch, daher hatte sie nach einer Weile aufgegeben. Auch die Natur schien aufgegeben zu haben. Das Laub war fortgewirbelt, die Bäume mit ihren nass glänzenden Stämmen sahen aus wie gerupfte Hühner. Auch die dürren Hecken sahen hungrig und krank aus, als ob das Wetter jede Farbe aus ihnen gesaugt hätte. Das einzig Lebendige waren die im Geäst kauernden Saatkrähen, deren Krächzen über die kahle Landschaft hallte.
»Ich sehe was, was du nicht siehst ... und das ist ... das Meer!«, rief Avelines Mum betont fröhlich, aber man hörte ihrer Stimme an, dass ihr kein bisschen nach Lachen zumute war.
Aveline spähte zwischen hektischen Scheibenwischern hindurch nach vorn. Ein graublauer Streifen Meer erstreckte sich am diesigen Horizont und der Wind köpfte die Wellenkronen wie gekochte Eier.
»Ist das Stormhaven?«
»Ja, wir sind bald da.«
In Avelines Magen rumorte es. Ihre Mum wollte danach weiter nach Schottland fahren, um Avelines Oma zu besuchen, die im Krankenhaus lag. Der Weg war angeblich zu weit für Aveline und daher hatte Tante Lilian angeboten, ihre Nichte in den Ferien bei sich aufzunehmen.
Die Schwester ihrer Mutter war Aveline schon immer ein Rätsel gewesen. Tante Lilian war ein bisschen wie Eiscreme - nett, aber kalt. Sie hatte als Lehrerin an einem piekfeinen Internat unterrichtet, bevor sie vor einigen Monaten nach Cornwall gezogen war, um dort als Privatlehrerin zu arbeiten.
Aveline hatte bisher nicht viel Zeit mit ihr verbracht, weil Tante Lilian bis vor Kurzem ebenfalls in Schottland gelebt hatte, was für regelmäßige Besuche zu weit entfernt war. Nur hin und wieder hatten sie sich zu besonderen Gelegenheiten getroffen und bei jeder Begegnung mit ihrer Tante hatte Aveline sich eingeschüchtert gefühlt. In Tante Lilians Leben herrschten strenge Regeln und ihre Liste der Verbote war sehr viel länger als die Liste der Dinge, die erlaubt waren. Aveline fand, dass ihre Tante vermutlich eine ziemlich gute Gefängniswärterin abgeben würde. Und jetzt war sie mit der düsteren Aussicht konfrontiert, die Ferien bis Anfang November allein mit ihrer Tante zu verbringen.
Der Gedanke ließ Aveline frösteln.
Wie in vielen Küstenorten