Pjotr Pawlenski hat die Gewalt des Staates zu seinem Material gemacht. In seiner Theorie der Subjekt-Objekt-Kunst legt er dem Leser die Ursachen und Mechanismen eines paradoxen künstlerischen Phänomens offen. Pawlenski fragt, was Kunst sein kann, wenn sie nicht mehr bequem und nützlich, sondern wahrhaft unabhängig sein soll. Seine Theorie beschreibt ein Handeln, das den Machtapparat selbst zum Teil des Kunstwerks macht ein Spiegel, in dem sich Herrschaft und Freiheit begegnen. In der Linie der großen Avantgarden stehend, ist Pawlenski ganz im Heute verankert und denkt Kunst als Widerlegung von Dogmen, als Bewegung des Denkens und der Tat. Wer dieses Buch liest, sieht: Die Grenzen zwischen Künstler und Staat, zwischen Subjekt und Objekt sind weniger fest, als wir glauben.



Autorentext
Pjotr Pawlenski, 1984 in Sankt Petersburg geboren, hat mit seinen Subjekt-Objekt-Kunst-Ereignissen die russische Kunst der letzten Jahre maßgeblich geprägt. Nach seiner Flucht aus Russland lebt er seit 2017 in Frankreich, wo er politisches Asyl erhielt.
Titel
Theorie der Subjekt-Objekt-Kunst
EAN
9783751830966
Format
E-Book (pdf)
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.59 MB
Anzahl Seiten
188
Auflage
1. Auflage