Kein Moralist im Sinne des Moralpredigers möchte man auch aus einem ganz pragmatischen Grund sein: Es brächte nichts.



Autorentext

Rainer Erlinger, geb. 1965, ist Kolumnist und Autor. Er schreibt unter anderem für das "Süddeutsche Zeitung Magazin", wo er seit 2002 in der Kolumne "Die Gewissensfrage" Moralfragen der Leser beantwortet. Zuletzt erschien von ihm "Moral. Wie man richtig gut lebt".



Zusammenfassung
"Die Moral ist für den Menschen da, nicht der Mensch für die Moral." (William K. Frankena)Ein "Moralist" zu sein kann laut Rainer Erlinger drei Dinge bedeuten: Erstens, sich direkt oder indirekt der philosophiegeschichtlichen Strömung des Moralismus um Francois de La Rochefoucauld verbunden zu fühlen. Zweitens, moralischen Hochmut auszuüben und seine Umwelt erziehen zu wollen. Drittens, schlicht über Moral zu sinnieren. Für jede dieser Definitionen liefert Erlingers Essay eine plausible Erklärung, ob es sich nun lohnt, Moralist zu sein oder nicht.
Titel
Warum ich (k)ein Moralist bin
Untertitel
Eine kleine Begriffsbiografie
EAN
9783867743495
ISBN
978-3-86774-349-5
Format
E-Book (epub)
Herausgeber
Veröffentlichung
02.12.2013
Digitaler Kopierschutz
Adobe-DRM
Dateigrösse
0.36 MB
Anzahl Seiten
16
Jahr
2013
Untertitel
Deutsch