Regula Argasts Studie untersucht die Entwicklung des Schweizer Bürgerrechts zwischen der Bundesstaatsgründung im Jahr 1848 und der Verankerung einer restriktiven Einbürgerungs- und Niederlassungspolitik in der Zwischenkriegszeit. Im Zentrum ihrer Untersuchung steht der staatsbürgerliche Ein- und Ausschluss wechselnder Bevölkerungsgruppen und die Frage nach den Ursachen für die Gewährung oder Verweigerung des Schweizer Bürgerrechts. Dabei wird deutlich, dass die Regeln der Gewährung zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden immer wieder neu ausgehandelt und koordiniert werden mussten. Erst im und nach dem Ersten Weltkrieg verband sich eine nationalisierte und ethnisierte Furcht vor »Überfremdung« mit der traditionellen Abwehrhaltung der Bürgergemeinden.



Autorentext
Dr. Regula Argast ist Wissenschaftliche Assistentin an der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Zürich.
Titel
Staatsbürgerschaft und Nation
Untertitel
Ausschließung und Integration in der Schweiz 1848-1933
EAN
9783647351551
ISBN
978-3-647-35155-1
Format
E-Book (pdf)
Veröffentlichung
21.11.2007
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
2.01 MB
Anzahl Seiten
379
Jahr
2007
Untertitel
Deutsch