Die vorliegende Studie ist im Arbeitszusammenhang der Projektgruppe 'Lebensarrange ments von Führungskräften ' entstanden. Ich möchte allen danken, die mich in den letzten Jahren auch über den Diskussionszusammenhang des Projekts hinaus unter stützt, mit mir diskutiert und mich motiviert haben, diese Arbeit zu einem Abschluss zu bringen. Alle, die mir nahestanden, haben viel geleistet. Ganz besonders möchte ich mich bei Rainer Trinczek für seine kontinuierliche Begleitung und verständnisvolle Beratung bedanken. Ohne ihn und seine Hilfe im Entstehungszusammenhang des genannten Projektes, wäre diese Arbeit niemals entstanden. Viel verdanke ich Cornelia Behnke, die mir mehr als eine Kollegin war. In den gemeinsamen Projekt-Diskussionen am Text und darüber hinaus habe ich viele inspirierende Impulse von ihr erhalten und von ihrer Fähigkeit, Textmaterial zu ordnen und Ideen zu strukturieren, profitiert. Hanjo Gergs gab nicht nur konstruktive Denk Anstöße, sondern er ermutigte mich über einen langen Zeitraum hinweg zu diesem Dissertationsvorhaben. Susanne Singer war eine interessierte Zuhörerin und unbe stechliche Kommentatorin. Ihre inhaltliche 'Mit-Sicht' und ihr geduldiger Beistand auch in der 'heißen Phase' kurz vor Abgabetermin haben mir sehr geholfen. Wichtig für mich war Andreas Krach. Sein liebevolles Bemühen, mich immer wieder vom Schreibtisch ins Leben zu holen, haben viel dazu beigetragen, dass diese Arbeit gelang. Technischen Support und auch die mühsame Suche nach Tippfehlern haben viele geleistet. Neben den bereits genannten FreundInnen sind da noch: Christa Herrmann, Heike Tombrink, Silvia Rosini, Nina Gerl, Paul Rose, Susanne Pamer und Tobias Rudolf. Die Arbeit ist Siegfried Heinemeier gewidmet, der 1996 gestorben ist.

Autorentext

Dr. Renate Liebold ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Universität Erlangen-Nürnberg.



Klappentext

Beruflich erfolgreiche Männer - Führungskräfte in Industriebetrieben - orientieren sich nach wie vor am traditionellen Modell geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung und sind gleichzeitig auch notwendigerweise auf ein derartiges Familienarrangement verwiesen. Familie und Partnerschaft bedeuten von Anfang an emotionale Einbettung und soziale Rahmung des eigenen, auf Arbeit fokussierten Lebens. Im Hinblick auf den gesellschaftlichen Demokratisierungsprozess können Männer mit derartigen Berufskarrieren als 'geschlechterpolitische Anachronisten' beschrieben werden. Arbeit hat eine Attraktivität, wie es Familie so nicht hat. Nicht die Integration von Arbeit und (Familien-)Leben, sondern die Verteidigung der Arbeit gegenüber den Ansprüchen aus der familialen Sphäre ist das zentrale Anliegen der Männer in Führungspositionen. Das sogenannte Vereinbarkeitsproblem stellt sich als Verteidigungsproblem dar.



Inhalt
I: Stand der Forschung.- 1. Sozialhistorische Hintergründe von Ehe und Familie.- 2. Die Familie der Gegenwart.- II: Untersuchungsansatz und Forschungsprozess.- 1. Die Forschungsfrage: Lebensgeschichte und Familie von männlichen Führungskräften.- 2. Zur Auswahl der Methode.- 3. Reflexionen zum autobiographisch-narrativen Interview.- 4. Über den Zusammenhang von Erleben, Erinnern und Erzählen.- 5. Zur Verallgemeinerungsfähigkeit biographischer Einzelfallstudien.- III: Fallstudien und vergleichende Analyse.- 1. Auswahl des Samples.- 2. Präsentation der biographischen Gesamtformungen.- 3. Verallgemeinerung und Fallvergleich.- Fazit und Ausblick.- Literatur.
Titel
Meine Frau managt das ganze Leben zu Hause ...
Untertitel
Partnerschaft und Familie aus der Sicht männlicher Führungskräfte
EAN
9783663077749
Format
E-Book (pdf)
Veröffentlichung
17.04.2013
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
20.53 MB
Anzahl Seiten
176
Lesemotiv