Sydney kämpft mit den Folgen der verhängnisvollen Entscheidung, die ihr Leben als Alchemistin völlig auf den Kopf gestellt hat. Dabei muss sie äußerst vorsichtig sein, damit ihr Geheimnis nicht ans Tageslicht kommt. Denn seit der Ankunft ihrer Schwester Zoe ist die Gefahr, entdeckt zu werden, größer denn je.

Richelle Mead wurde in Michigan geboren. Sie studierte Kunst, Religion und Englisch. Mit ihrer Jugendbuchserie Vampire Academy gelang ihr auf Anhieb der Sprung auf die internationalen Bestsellerlisten. Bloodlines führt die Geschichte der Vampire Academy fort.

Autorentext
Richelle Mead wurde in Michigan geboren. Sie studierte Kunst, Religion und Englisch. Mit ihrer Jugendbuchserie Vampire Academy gelang ihr auf Anhieb der Sprung auf die internationalen Bestsellerlisten. Bloodlines führt die Geschichte der Vampire Academy fort.

Leseprobe
KAPITEL 1
ADRIAN

Ich will nicht lügen. Als ich hereinkam und meine Freundin dabei überraschte, wie sie in einem Buch mit Babynamen blätterte, blieb mir fast das Herz stehen.

»Ich bin ja kein Experte«, sagte ich, nachdem ich mich gefangen hatte, und wählte meine Worte mit Bedacht. »Das heißt eigentlich schon. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass es gewisse Dinge gibt, die wir noch tun müssten, bevor du dieses Buch brauchst.«

Sydney Sage, die erwähnte Freundin und das Licht meines Lebens, schaute nicht einmal auf, obwohl der Anflug eines Lächelns ihre Lippen umspielte. »Es ist für die Initiation«, sagte sie dann sachlich, als spreche sie über ihre Maniküre oder irgendwelche Einkäufe, und nicht über den Beitritt zu einem Hexenzirkel. »Ich muss einen magischen Namen haben, den sie während ihrer Versammlungen benutzen können.«

»Alles klar. Magischer Name, Initiation. Also ein ganz normaler Tag heute?« Das musste ich gerade sagen, da ich ein Vampir bin mit der fantastischen, aber auch komplizierten Fähigkeit, Leute zu heilen und mit Zwang zu belegen.

Diesmal bekam ich ein volles Lächeln, und sie hob sogar den Blick. Nachmittägliches Sonnenlicht sickerte durch mein Schlafzimmerfenster, fing sich in ihren Augen und brachte die bernsteinfarbenen Einsprengsel darin zum Vorschein. Ihre Augen weiteten sich voller Überraschung, als sie die drei Kartons sah, die ich hereinbrachte. »Was ist das?«

»Eine Musikrevolution«, erklärte ich und stellte den Stapel ehrfürchtig auf den Boden. Ich öffnete den obersten Karton und brachte einen Plattenspieler zum Vorschein. »Ich hatte ein Schild gesehen, auf dem stand, dass ein Typ sie auf dem Campus verkauft.« Ich öffnete einen weiteren Karton, der voller Schallplatten war, und hob Rumours von Fleetwood Mac heraus. »Jetzt kann ich Musik in ihrer reinsten Form hören.«

Sie wirkte nicht gerade beeindruckt, was ich überraschend fand, zumal für jemanden, der meinen 1967er Mustang den sie den Ivashkinator getauft hatte als eine Art Heiligen Schrein betrachtete. »Ich bin mir ziemlich sicher, dass es nichts Reineres gibt als Digitalmusik. Das war Geldverschwendung, Adrian. Ich kann sämtliche Songs in diesen Kartons auf meinem Telefon speichern.«

»Kannst du die anderen sechs Kartons, die noch im Auto sind, auch auf deinem Telefon speichern?«

Sie blinzelte erstaunt, dann wurde sie misstrauisch. »Adrian, wie viel hast du dafür bezahlt?«

Ich winkte ab. »He, ich kann immer noch die Raten für den Wagen abstottern. So gerade eben jedenfalls.« Ich brauchte wenigstens keine Miete mehr zu überweisen, da die Wohnung im Voraus bezahlt war, aber ich hatte eine Menge anderer Rechnungen. »Außerdem habe ich für solche Sachen ein größeres Budget, seit mich ein gewisser Jemand dazu gebracht hat, mit dem Rauchen aufzuhören und mich bei der Happy Hour zurückzuhalten.«

»Eher beim Happy Day«, sagte sie spitz. »Ich achte nur auf deine Gesundheit.«

Ich setzte mich neben sie aufs Bett. »Genauso, wie ich auf dich und deine Koffeinsucht achte.« Es war ein Deal, den wir gemacht hatten; wir hatten unsere eigene Art von Selbsthilfegruppe gegründet. Ich hatte mit dem Rauchen aufgehört und beschränkte mich jetzt auf einen Drink pro Tag. Sie hatte ihr zwanghaftes Diäthalten durch eine gesunde Kalorienzahl ersetzt und trank nur noch eine Tasse Kaffee am Tag. Erstaunlicherweise fiel ihr das schwerer als mir der Verzicht auf den Alkohol. In den ersten Tagen dac

Titel
Bloodlines - Feuriges Herz
Untertitel
Feuriges Herz
Übersetzer
EAN
9783802594755
ISBN
978-3-8025-9475-5
Format
E-Book (epub)
Altersempfehlung
ab 16 Jahre
Hersteller
Herausgeber
Veröffentlichung
03.04.2014
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.83 MB
Anzahl Seiten
416
Jahr
2014
Untertitel
Deutsch
Features
Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet
Auflage
1. Aufl. 2014
Lesemotiv