Ein meisterhaft konstruiertes Verwirrspiel und ein packender Kriminalroman: »Die Klage der Toten« von Robert Goddard jetzt als eBook bei dotbooks. London, 1923: Als der Architekt Geoffrey Staddon in der Zeitung liest, dass Conzuela Caswell angeklagt wird, ihren Ehemann vergiftet zu haben, weiß er instinktiv, dass sie unschuldig ist. Schließlich kennt er Conzuela wie kein anderer: Sie war seine große Liebe ... und ist nun die Witwe jenes Mannes, der Geoffrey einst seinen ersten Bauauftrag gab. Das imposante Anwesen »Clouds Frome« ist der Ort, an dem Geoffrey so glücklich wie nie zuvor oder danach war - und wo die größte Schande seines Lebens begraben liegt. Trotzdem muss Geoffrey dorthin zurückkehren und sich seiner Vergangenheit stellen - sonst wird Conzuela für ein Verbrechen hängen, das sie nicht begangen haben kann ... »So gut wie Hitchcock - und genauso gefährlich!« NDR Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der fesselnde Kriminalroman »Die Klage der Toten« von Robert Goddard. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Robert William Goddard, geboren 1954 in Fareham, ist ein vielfach preisgekrönter britischer Schriftsteller. Nach einem Geschichtsstudium in Cambridge begann Goddard zunächst als Journalist zu arbeiten, bevor er sich ausschließlich dem Schreiben von Spannungsromanen widmete. Robert Goddard wurde 2019 für sein Lebenswerk mit dem renommierten Preis der Crime Writer's Association geehrt. Er lebt mit seiner Frau in Cornwall. Robert Goddard veröffentlichte bei dotbooks auch die folgenden Kriminalromane: »Im Netz der Lügen« »Der Preis des Verrats« »Eine tödliche Sünde« »Ein dunkler Schatten« »Denn ewig währt die Schuld« »Das Geheimnis von Trennor Manor« »Und Friede den Toten« »Das Geheimnis der Lady Paxton« »Das Haus der dunklen Träume« Robert Goddard veröffentlichte bei dotbooks weiterhin die historischen Kriminalromane: »Die Sünden unserer Väter« »Die Schatten der Toten« »Jäger und Gejagte« »Die Klage der Toten« »Der Kartograf von London« Robert Goddard veröffentlichte außerdem bei dotbooks seine drei Kriminalromane mit dem Ermittler Harry Barnett: »Dunkles Blut« »Dunkle Sonne« »Dunkle Erinnerung«

Autorentext

Robert William Goddard, geboren 1954 in Fareham, ist ein vielfach preisgekrönter britischer Schriftsteller. Nach einem Geschichtsstudium in Cambridge begann Goddard zunächst als Journalist zu arbeiten, bevor er sich ausschließlich dem Schreiben von Spannungsromanen widmete. Robert Goddard wurde 2019 für sein Lebenswerk mit dem renommierten Preis der Crime Writer's Association geehrt. Er lebt mit seiner Frau in Cornwall. Robert Goddard veröffentlichte bei dotbooks auch die folgenden Kriminalromane: »Im Netz der Lügen« »Der Preis des Verrats« »Eine tödliche Sünde« »Ein dunkler Schatten« »Denn ewig währt die Schuld« »Das Geheimnis von Trennor Manor« »Und Friede den Toten« »Das Geheimnis der Lady Paxton« »Das Haus der dunklen Träume« Robert Goddard veröffentlichte bei dotbooks weiterhin die historischen Kriminalromane: »Die Sünden unserer Väter« »Die Schatten der Toten« »Jäger und Gejagte« »Die Klage der Toten« »Der Kartograf von London« Robert Goddard veröffentlichte außerdem bei dotbooks seine drei Kriminalromane mit dem Ermittler Harry Barnett: »Dunkles Blut« »Dunkle Sonne« »Dunkle Erinnerung«



Leseprobe
ERSTES KAPITEL

»Die Caswells aus Hereford. Waren das nicht Auftraggeber von dir, Geoffrey?«

Vielleicht bin ich bei Angelas Worten errötet oder zusammengezuckt. Wahrscheinlicher ist, daß meine einstudierte Miene keinerlei Reaktion zeigte, auch wenn Angela aufmerksam nach einem solchen Zeichen gesucht haben mag. Zwischen meiner Frau und mir herrschte damals seit mehreren Jahren eine seltsam unbegründete Feindseligkeit, eine auf Gegenseitigkeit beruhende Enttäuschung. Wir waren ständig auf der Suche nach kleinen Kränkungen, um einer tiefen Unzufriedenheit Ausdruck zu verleihen. Da ich also vermutete, daß sie wie üblich versuchte, mich bloßzustellen, hob ich nur meine Augenbrauen, als hätte ich sie nicht richtig verstanden.

»Die Caswells aus Hereford, Geoffrey. Genauer Victor Caswell und seine Frau Consuela. Hast du für sie nicht ein Haus entworfen?«

Ich runzelte die Stirn und stellte meine Tasse sorgsam, nur mit leisem Klappern, auf die Untertasse. Ich wischte mir einen Krümel Toast vom Ärmel und blickte an Angela vorbei zum Fenster. Dienstag, der 25. September 1923, nach der Zeitung zu urteilen, die sie vor sich aufgeschlagen hatte. Viertel nach acht, wenn man nach der unzuverlässigen Uhr auf dem Kaminsims ging ... einem Geschenk einer ihrer Tanten. Wettervorhersage: regnerisch mit Aufhellungen, von denen in diesem Augenblick eine für die Flut von Sonnenlicht verantwortlich war, das auf der Oberfläche der Marmelade glitzerte und eine strahlende Aura um den leicht geneigten Kopf meiner Frau legte. Es erweckte das Gold in ihrem Haar zu neuem Leben ... konnte ihrer Stimme jedoch nicht den bissigen Unterton nehmen.

»Clouds Frome, bei Hereford. Ich bin mir sicher daß ich dich davon habe sprechen hören. War das nicht dein erster großer Auftrag?«

Clouds Frome. Ja, sie hatte recht. Der erste und daher liebste, der erste und zugleich unerfreulichste, wenn auch keineswegs wegen eines Fehlers im Entwurf oder im Bau - das Problem lag in etwas anderem. Seine Wände, von denen jeder Stein und Spalt mir einmal so vertraut wie meine Handlinien gewesen waren, hatte ich seit zwölf Jahren nicht mehr gesehen. Ich hatte mir noch nicht einmal das Foto in der alten Ausgabe von The Builder angesehen, von der ich genau wußte, wo sie in meinem Arbeitszimmer lag. Nicht einmal einen Blick hatte ich darauf werfen wollen. Ich hatte es nicht gewagt. Wegen des Namens, den meine Frau gerade aus einer verdrängten, aber unvergessenen Vergangenheit heraufbeschworen hatte. Die Caswells aus Hereford. Victor und Consuela. Vor allem Consuela.

Ich räusperte mich, sah Angela an und stellte wie erwartet fest, daß ihre blaugrünen Augen auf mich gerichtet waren, die gezupften Brauen hochgezogen, die eine etwas mehr als die andere in einer zweifelnden Miene, der Mund zusammengepreßt. Strenge Falten bildeten sich - ganz sicher waren sie früher nicht dort gewesen - am Übergang vom Kinn zur Wange.

»Ja«, sagte ich. »Ich habe Clouds Frome für die Caswells gebaut. Vor langer Zeit. Bevor wir uns kennengelernt haben. Was ist damit?«

»Hast du diesen Artikel nicht gelesen?« Mit dem bemalten Nagel ihres Zeigefingers tippte sie auf die gefaltete Zeitung. Das Sonnenlicht im Zimmer, verging, gefolgt von einem kalten Hauch.

»Nein. Ich habe heute morgen noch kaum einen Blick auf die Zeitung geworfen.«

Es war beinahe zu erwarten gewesen, daß Angela lächeln würde. Ihre Mundwinkel zuckten, und sie hatte so einen Glanz in den Augen. Dann blickte sie mich mit der argwöhnischen, undurchschaubaren Miene an, mit der sie meistens zu mir sprach. »Dann ist es ja gut, daß ich ihn entdeckt habe. Sonst hättest du gar nichts davon erfahren.«

»Wovon erfahren, meine Liebe?«

»Was peinlich hätte werden können«, fuhr sie hinterhältig fort, »falls dich jemand gefragt hätte, ob du sie einer solchen Tat für fähig hieltest.«

»Welcher Tat?«

Angela sah auf die Zeitung hinab, entschloss

Titel
Die Klage der Toten
Untertitel
Roman
Übersetzer
EAN
9783961489244
Format
E-Book (epub)
Herausgeber
Digitaler Kopierschutz
frei
Dateigrösse
1.15 MB
Anzahl Seiten
570
Features
Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet