Das vorliegende Buch beschäftigt sich mit Auswirkungen symbolischer Gewalt im Leben von trans* Personen, die vor allem in Bezug auf ihre Transitionsprozesse thematisiert werden. Im Jahr 2016 wurden im Rahmen eines Forschungsprojekts leitfadengestützte Interviews mit 14 trans* Personen zu ihren Diskriminierungserfahrungen geführt. Die mittels inhaltlich strukturierender computergestützter qualitativer Inhaltsanalyse sekundäranalytisch erarbeiteten Ergebnisse zeigen eine starke Ambivalenz gegenüber der (Un-)Sichtbarkeit von trans* Personen, der Wahrnehmung eigener Diskriminierung sowie dem Zwang zur eigenen Pathologisierung im Rahmen des Transitionsprozesses. Besonders der Blick der Befragten auf ihre eigene Gender-Performance und die anderer trans* Personen sowie die Reaktion auf den gesellschaftlichen Umgang mit trans* Personen zeigt auf, wie tief Trans*feindlichkeit in der Gesellschaft greift. Trotz zum Teil kritischer Auseinandersetzung durchziehen trans*feindliche Muster die Individuen selbst in internalisierter Weise.

Symbolische Gewalt im Leben von trans* Personen und ihre Folgen Empirische Studie zu den Diskriminierungserfahrungen von trans* Personen Basierend auf 16 leitfadengestützten Interviews

Autorentext

Robin Ivy Osterkamp, Hannover, Deutschland
Friederike Wünsch, Hannover, Deutschland



Inhalt
Einleitung.- Theoretisch-fachliche Hintergründe.- Forschungsmethodischer Rahmen.- Ergebnisse.
Titel
Trans* Personen
Untertitel
Zwischen gewollter und ungewollter (Un-)Sichtbarkeit Zwischen direkter und indirekter Diskriminierung
EAN
9783658370572
Format
E-Book (pdf)
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
2.57 MB
Anzahl Seiten
324
Auflage
1. Aufl. 2022
Lesemotiv