Ein unverzichtbares Buch für alle, die nicht nur wohnen, sondern die Zukunft unserer Gesellschaft verstehen und aktiv mitgestalten wollen. Wohnen ist zur Schicksalsfrage geworden. Was als Problem in den Metropolen begann, ist längst überall zur wichtigsten gesellschaftlichen Krise herangewachsen, die alle Schichten betrifft, den wirtschaftlichen Wandel blockiert und die soziale Schere immer weiter öffnet. Wohnen ist ein Grundrecht es geht nicht nur um Quadratmeter, sondern um ein fehlendes oder unpassendes Zuhause, was die individuelle Identitätsfindung erschwert. Wenn der Erwerb von Wohneigentum zur reinen Glückssache und Frage der Herkunft wird, verliert das Versprechen von sozialem Aufstieg seine Glaubwürdigkeit, und das Vertrauen auf eine bessere Zukunft schwindet. Dieses Buch analysiert: - Die Ursachen: Warum politische Maßnahmen und steigende Staatsausgaben bisher weitgehend verpuffen. - Die Folgen: Wie die Wohnkrise unsere berufliche Mobilität hemmt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt untergräbt. - Der Ausweg: Warum wir neue Allianzen jenseits von rein ökonomischer Steuerung brauchen, um das Fundament unseres Zusammenlebens zu retten.

Autorentext
Sebastian Kurtenbach, geboren 1987 in Köln, ist Professor für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Münster und Privatdozent an der Ruhr-Universität Bochum. Einer seiner Forschungsschwerpunkte ist Stadtentwicklung und Nachbarschaft. Sein Buch »Kinder Minderheit ohne Schutz« (mit Aladin El-Mafaalani und Klaus Peter Strohmeier) war 2025 für den deutschen Sachbuchpreis nominiert.
Titel
Die Wohnkrise
Untertitel
Wie sie Demokratie und Zusammenhalt bedroht
EAN
9783462314465
Format
E-Book (epub)
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
3.23 MB
Anzahl Seiten
288
Auflage
1. Auflage
Lesemotiv