Sandra Küchler widmet sich der Frage, welche Techniken und Praktiken die von ihr befragten Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter einsetzen, um selbst zu partizipieren. Aus dem empirischen Material hat sie ein Instrumentarium entwickelt, dass das Minoritär Werden, den Bruch, den Verrat und die Schöpfung eines partizipativen Prozesses beschreibt, aus dem heraus Neues entsteht. Fluchtlinien gehen von sensomotorischen Wahrnehmungen und Empfindungen aus und münden in Auseinandersetzung mit der sie umgebenden Welt und in Abgrenzung zu bestehenden Ordnungen. Was genau in den wenigen Momenten passiert, in denen Partizipation als gemeinsame Aufgabenbewältigung gelingt und wie diese befördert werden können, wird in diesem Buch analysiert und handlungsorientierend interpretiert.



Eine soziologische Studie

Autorentext

Sandra Küchler hat viele Jahre in der Gemeinwesenarbeit St. Pauli im Bereich der familiären Krisenhilfe ADEBAR gearbeitet. Aktuell ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin des Forschungsprojektes Good Care im Quartier der Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie in Hamburg. Sie lehrt an der Fresenius Hochschule Hamburg im Department Soziale Arbeit und Gesundheitswissenschaften.



Inhalt
Das Sozialraumprojekt Eimsbüttel III.- Von Geertz zu Deleuze.- Acht Interviews zu gelungenen bzw. weniger gelungenen partizipativen Situationen in SHA.
Titel
Partizipation als Arbeit am Sozialen
Untertitel
Eine qualitative Studie zu partizipativen Praktiken Professioneller in der Sozialen Arbeit
EAN
9783658208301
Format
E-Book (pdf)
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
2.38 MB
Anzahl Seiten
206
Auflage
1. Aufl. 2018
Lesemotiv