Plasberg, Illner, Will und Co. Für das Polittalk-Genre ist Flucht ein gutes Thema: kontrovers, mit den richtigen Gästen unterhaltsam und damit ein Garant für Quoten. Eine differenzierte Auseinandersetzung bleibt dabei oft auf der Strecke.Im Sinne kritischer Cultural-Studies-Analysen zeigt Simon Goebel, welche Wirklichkeiten über Flucht und Geflüchtete die Talk-Gäste und Moderator_innen konstruieren. Dabei wird deutlich, wie Polittalks Narrative über Flucht in Kontexten von Kultur, Identität, Ökonomie oder Ordnung und Kontrolle erzeugen. Aus einer kultur- und medienwissenschaftlichen Perspektive bietet der Band neue Impulse für eine kritische Wahrnehmung dieses populären Sendeformats.
Autorentext
Prof. Dr. Simon Goebel ist Professor für Soziale Arbeit und Diversität an der Technischen Hochschule Augsburg.
Klappentext
Plasberg, Illner, Will und Co. - Für das Polittalk-Genre ist Flucht ein gutes Thema: kontrovers, mit den richtigen Gästen unterhaltsam und damit ein Garant für Quoten. Eine differenzierte Auseinandersetzung bleibt dabei oft auf der Strecke. Im Sinne kritischer Cultural-Studies-Analysen zeigt Simon Goebel, welche Wirklichkeiten über Flucht und Geflüchtete die Talk-Gäste und Moderator_innen konstruieren. Dabei wird deutlich, wie Polittalks Narrative über Flucht in Kontexten von Kultur, Identität, Ökonomie oder Ordnung und Kontrolle erzeugen. Aus einer kultur- und medienwissenschaftlichen Perspektive bietet der Band neue Impulse für eine kritische Wahrnehmung dieses populären Sendeformats.
Simon Goebel (Dr. phil.), geb. 1984, arbeitet in der Initiativgruppe »FluchtMigration und gesellschaftliche Transformationsprozesse« an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Er ist außerdem Referent für Ausländerrecht im Kontext des Arbeitsmarktzugangs von Geflüchteten bei »Tür an Tür - Integrationsprojekte gGmbH« in Augsburg.