Alles beginnt in einem Sommer in Island. Die Nächte sind lang und hell. Siri Hustvedt, 13, liest David Copperfield und weiß, dass sie Schriftstellerin werden will. Mit 14 liest sie Simone de Beauvoir und wird Feministin. Ihre Wissbegier ist schon früh enorm. Mit Anfang zwanzig flieht sie aus der amerikanischen Provinz zum Studium nach New York, wo sie noch heute lebt.Das Bewegliche, Offene dieser Stadt habe sie immer fasziniert, erzählt Hustvedt der Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen im Sommer 2018. Alles Starre, jedes Dogma hingegen ist ihr fremd - kulturelle Stereotype, patriarchale, sexistische Denkmuster, wie sie im Amerika unter Donald Trump wieder an Popularität gewinnen. Siri Hustvedt sucht das Verbindende, nicht das Trennende, eine Vielfalt der Perspektiven. Das Spiel mit Identitäten, auch mit Geschlechteridentitäten bestimmt ihre Romane, das Zusammenwirken verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen ihre essayistischen Texte. Luzide legt Siri Hustvedt dar, dass wahre Denkräume Zwischenräume sind, in denen nicht die Gewissheit regiert, sondern das Sowohl-als-auch.
Autorentext
Elisabeth Bronfen, 1958 in München geboren, studierte am Radcliffe College, in Harvard und München. 1990 habilitierte sie sich mit einer Arbeit über die Ästhetisierung toter Frauen durch männliche Künstler. Seit 1993 ist sie Lehrstuhlinhaberin am Englischen Seminar der Universität Zürich. Neben ihrer literaturwissenschaftlichen Tätigkeit publiziert Bronfen auch in den Bereichen Gender Studies, Psychoanalyse, Film und Kulturwissenschaften. Zu ihren Büchern zählen Liebestod und Femme Fatale (2008) sowie Tiefer als der Tag gedacht. Eine Kulturgeschichte der Nacht (2004).
Zusammenfassung
Alles beginnt in einem Sommer in Island. Die Nachte sind lang und hell. Siri Hustvedt, 13, liest David Copperfield und wei, dass sie Schriftstellerin werden will. Mit 14 liest sie Simone de Beauvoir und wird Feministin. Ihre Wissbegier ist schon fruh enorm. Mit Anfang zwanzig flieht sie aus der amerikanischen Provinz zum Studium nach New York, wo sie noch heute lebt. Das Bewegliche, Offene dieser Stadt habe sie immer fasziniert, erzahlt Hustvedt der Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen im Sommer 2018. Alles Starre, jedes Dogma hingegen ist ihr fremd - kulturelle Stereotype, patriarchale, sexistische Denkmuster, wie sie im Amerika unter Donald Trump wieder an Popularitat gewinnen. Siri Hustvedt sucht das Verbindende, nicht das Trennende, eine Vielfalt der Perspektiven. Das Spiel mit Identitaten, auch mit Geschlechteridentitaten bestimmt ihre Romane, das Zusammenwirken verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen ihre essayistischen Texte. Luzide legt Siri Hustvedt dar, dass wahre Denkraume Zwischenraume sind, in denen nicht die Gewissheit regiert, sondern das Sowohl-als-auch.
Autorentext
Elisabeth Bronfen, 1958 in München geboren, studierte am Radcliffe College, in Harvard und München. 1990 habilitierte sie sich mit einer Arbeit über die Ästhetisierung toter Frauen durch männliche Künstler. Seit 1993 ist sie Lehrstuhlinhaberin am Englischen Seminar der Universität Zürich. Neben ihrer literaturwissenschaftlichen Tätigkeit publiziert Bronfen auch in den Bereichen Gender Studies, Psychoanalyse, Film und Kulturwissenschaften. Zu ihren Büchern zählen Liebestod und Femme Fatale (2008) sowie Tiefer als der Tag gedacht. Eine Kulturgeschichte der Nacht (2004).
Zusammenfassung
Alles beginnt in einem Sommer in Island. Die Nachte sind lang und hell. Siri Hustvedt, 13, liest David Copperfield und wei, dass sie Schriftstellerin werden will. Mit 14 liest sie Simone de Beauvoir und wird Feministin. Ihre Wissbegier ist schon fruh enorm. Mit Anfang zwanzig flieht sie aus der amerikanischen Provinz zum Studium nach New York, wo sie noch heute lebt. Das Bewegliche, Offene dieser Stadt habe sie immer fasziniert, erzahlt Hustvedt der Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen im Sommer 2018. Alles Starre, jedes Dogma hingegen ist ihr fremd - kulturelle Stereotype, patriarchale, sexistische Denkmuster, wie sie im Amerika unter Donald Trump wieder an Popularitat gewinnen. Siri Hustvedt sucht das Verbindende, nicht das Trennende, eine Vielfalt der Perspektiven. Das Spiel mit Identitaten, auch mit Geschlechteridentitaten bestimmt ihre Romane, das Zusammenwirken verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen ihre essayistischen Texte. Luzide legt Siri Hustvedt dar, dass wahre Denkraume Zwischenraume sind, in denen nicht die Gewissheit regiert, sondern das Sowohl-als-auch.
Titel
Wenn Gefühle auf Worte treffen
Untertitel
Ein Gespräch mit Elisabeth Bronfen
Übersetzer
EAN
9783311700692
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Genre
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
0.73 MB
Anzahl Seiten
320
Auflage
1
Lesemotiv
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