Der Erste Weltkrieg war geprägt von Schützengräben und Artillerie. Doch in Ostafrika erlitt das mächtige britische Empire eine seiner peinlichsten und skurrilsten Niederlagen - durch die Hilfe von Tausenden wütenden Insekten. Im November 1914 versuchte eine massiv überlegene britisch-indische Invasionsstreitmacht, die Hafenstadt Tanga in Deutsch-Ostafrika einzunehmen. Der deutsche Kommandeur Paul von Lettow-Vorbeck verteidigte sich mit einer winzigen Truppe. Das Blatt wandte sich dramatisch, als das Maschinengewehrfeuer unzählige wilde Bienenstöcke in den Bäumen zerstörte. Die aufgeschreckten Bienenschwärme griffen blindlings an, stürzten die unerfahrenen britischen Truppen in totale Panik und zwangen sie zur demütigenden Flucht zurück auf ihre Schiffe. Dieses Buch beleuchtet das "Battle of the Bees". Es seziert die katastrophale britische Planung, die Arroganz der Kommandeure und die chaotischen Gefechte in unwegsamem Dschungelgelände, bei denen Soldaten eher gegen die Natur als gegen den Feind kämpften. Lachen und staunen Sie über die Absurdität des Krieges. Erfahren Sie, wie ein wütender Bienenschwarm die militärische Weltordnung für einen Tag komplett auf den Kopf stellte.
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