Anders als klassische Einwanderungsländer steuerte die Bundesrepublik die Zuwanderung nicht nach Kriterien der Qualifikation. Dies führte zur Konzentration ethnischer Gruppen in Großstädten, meist in Stadtteilen mit hoher Armutsquote. Stefan Luft sieht darin die Hauptursache für die unzureichende Integration der Migranten sowie deren mangelnden Spracherwerb. Am Beispiel der türkischen Zuwanderung zeigt er, dass die Politik lange die Bewahrung von Herkunftsidentitäten in den Vordergrund stellte, heute jedoch zunehmend Integrations- und Anpassungsleistungen fordert. Er plädiert für einen migrationspolitischen Realismus - jenseits von Skandalisierung und Multikulturalismus.



Autorentext

Stefan Luft lehrt als Privatdozent mit den Schwerpunkten Regierungslehre und Politikfeldanalyse an der Universität Bremen.



Inhalt

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Vorwort 7

1. Einführung und Grundlagen 8
2. Die Anwerbung von "Gastarbeitern": "Temporäre Arbeitsmigration" und das Problem der Steuerbarkeit 35
3. Integration und Stadt 99
4. Integration in das Bildungssystem 222
5. Die Debatte um Integration 259
6. Zur Steuerbarkeit von Zuwanderung und Integration 299
7. Schluss: Integrationspolitischer Realismus 355

Literatur 368

Titel
Staat und Migration
Untertitel
Zur Steuerbarkeit von Zuwanderung und Integration
EAN
9783593405650
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
3.11 MB
Anzahl Seiten
400