Atom enthüllt die schmutzigen Geheimnisse der Atomindustrie und die unlösbare Verbindung zwischen "friedlicher" und militärischer Nutzung der Kernenergie. Stephanie Cooke präsentiert eine umfassende und spannend erzählte Geschichte des Nuklearzeitalters von der Entwicklung der Hiroshima-Bombe im Manhattan-Projekt bis hin zu den Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima. Sie beleuchtet den naiven Fortschrittsglauben an eine vermeintlich saubere, billige und unerschöpfliche Energiequelle und entlarvt die Propaganda für "sauberen" Atomstrom als Streben nach waffenfähigem Spaltmaterial. Atom zeigt, dass keines der Probleme dieser Technologie gelöst ist: Die Endlagerfrage für hochradioaktiven Atommüll bleibt unbeantwortet, die Sicherheit von Atomkraftwerken ist nicht gewährleistet und Zehntausende von Atomsprengköpfen bedrohen noch immer die Menschheit. Angesichts wachsender Sorgen vor einer weiteren Verbreitung von Atomwaffen und den Rufen nach einer "nuklearen Renaissance" im Kampf gegen den Klimawandel ist dieses Buch ein eindringlicher Appell, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen und uns endgültig von der Atomtechnologie zu verabschieden.

Autorentext
Stephanie Cooke beschäftigt sich seit den 80er-Jahren mit der Atomindustrie. Zurzeit arbeitet sie für die Energy Intelligence Group und schreibt für das Bulletin of Atomic Scientists. Nach 20 Jahren in London ist sie in die USA zurückgekehrt und lebt mit ihrem Sohn in Kensington, Maryland.

Klappentext

Was Kernkraftwerke mit Atombomben zu tun haben - Argumente gegen eine »nukleare Renaissance«
Stephanie Cooke lüftet das schmutzige Geheimnis der Atomindustrie: den unlösbaren Zusammenhang zwischen der »friedlichen« und der militärischen Nutzung der Kernenergie. Ihre umfassende und spannend erzählte Geschichte des Nuklearzeitalters - von der Hiroshima-Bombe bis Tschernobyl, von dem Versprechen einer billigen, sauberen Energie bis hin zum Klimaargument der »Brückentechnologie« - zeigt, dass wir uns von der Atomtechnologie verabschieden müssen, wenn wir weitere Katastrophen verhindern wollen.Diese umfassende Geschichte des Nuklearzeitalters, die mit dem von L. Robert Oppenheimer geleiteten Manhattan-Projekt einsetzt, mit dem die USA während des Zweiten Weltkriegs die Atombombe entwickelten, erscheint zur rechten Zeit. Zum einen wachsen heute die Sorgen vor einer weiteren Verbreitung von Atomwaffen - Stichwort Iran -, andererseits wird einer »nuklearen Renaissance« das Wort geredet, die im Kampf gegen den Klimawandel vonnöten sei. Zu Beginn dieses sonderbaren Zeitalters, dessen skurrile und abgründige Seiten Cooke intensiv beleuchtet, wollte man glauben, dass die Atombombe Kriege für immer verhindern würde. Und es herrschte ein naiver Fortschrittsglaube an eine saubere, billige und ewig zur Verfügung stehende Energiequelle. Was Politiker, Militärs und Energiekonzerne stets verschwiegen: Bombe und Akw sind siamesische Zwillinge, und die Propaganda für »sauberen« Atomstrom war stets auch dem Streben nach waffenfähigem Spaltmaterial geschuldet. Keines der Probleme, die mit dieser Technologie verbunden sind, ist gelöst: Die Endlagerfrage für hochradioaktiven Atommüll ist weltweit nicht beantwortet, die Sicherheit von Akws nicht gewährleistet, und es gibt immer noch Zehntausende von Atomsprengköpfen auf der Welt, die die Menschheit mehrfach auslöschen könnten. Dieses Buch ist ein Appell, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen.



Zusammenfassung
Was Kernkraftwerke mit Atombomben zu tun haben Argumente gegen eine »nukleare Renaissance« Stephanie Cooke lüftet das schmutzige Geheimnis der Atomindustrie: den unlösbaren Zusammenhang zwischen der »friedlichen« und der militärischen Nutzung der Kernenergie. Ihre umfassende und spannend erzählte Geschichte des Nuklearzeitalters von der Hiroshima-Bombe bis Tschernobyl, von dem Versprechen einer billigen, sauberen Energie bis hin zum Klimaargument der »Brückentechnologie« zeigt, dass wir uns von der Atomtechnologie verabschieden müssen, wenn wir weitere Katastrophen verhindern wollen.Diese umfassende Geschichte des Nuklearzeitalters, die mit dem von L. Robert Oppenheimer geleiteten Manhattan-Projekt einsetzt, mit dem die USA während des Zweiten Weltkriegs die Atombombe entwickelten, erscheint zur rechten Zeit. Zum einen wachsen heute die Sorgen vor einer weiteren Verbreitung von Atomwaffen Stichwort Iran , andererseits wird einer »nuklearen Renaissance« das Wort geredet, die im Kampf gegen den Klimawandel vonnöten sei. Zu Beginn dieses sonderbaren Zeitalters, dessen skurrile und abgründige Seiten Cooke intensiv beleuchtet, wollte man glauben, dass die Atombombe Kriege für immer verhindern würde. Und es herrschte ein naiver Fortschrittsglaube an eine saubere, billige und ewig zur Verfügung stehende Energiequelle. Was Politiker, Militärs und Energiekonzerne stets verschwiegen: Bombe und Akw sind siamesische Zwillinge, und die Propaganda für »sauberen« Atomstrom war stets auch dem Streben nach waffenfähigem Spaltmaterial geschuldet. Keines der Probleme, die mit dieser Technologie verbunden sind, ist gelöst: Die Endlagerfrage für hochradioaktiven Atommüll ist weltweit nicht beantwortet, die Sicherheit von Akws nicht gewährleistet, und es gibt immer noch Zehntausende von Atomsprengköpfen auf der Welt, die die Menschheit mehrfach auslöschen könnten. Dieses Buch ist ein Appell, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen.
Titel
Atom
Untertitel
Die Geschichte des nuklearen Zeitalters
EAN
9783462301755
Format
E-Book (epub)
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
3.16 MB
Anzahl Seiten
592
Auflage
1. Auflage