Mehr als ein Ort gesellschaftlichen Strafens: Einblicke in die widersprüchliche Lebenswelt junger Inhaftierter.
Wie lassen sich die Prozesse und Wirkungen eines Freiheitsentzugs verstehen, die aufgrund der offiziellen Funktion des Gefängnisses als Ort der gesellschaftlichen Bestrafung verdeckt sind? Stephanie Schiller sucht im hoch verregelten Jugendgefängnis nach Möglichkeiten von Bewegung und schärft den Blick für subtile Produktivitäten. Dazu legt sie die abgeschlossen-opake Lebenswelt junger Inhaftierter Schicht für Schicht frei und schafft eine dichte Beschreibung grundlegender Widersprüchlichkeiten des Lebens in Haft. Die eindrücklichen und differenzierten Schilderungen machen die Selbstbezüge und die alltägliche Sozialität im Gefängnis lebendig und veranschaulichen die Mehrdimensionalität einer spezifischen Lebenswelt.
Autorentext
Stephanie Schiller forscht zu sozio-ästhetischen Werdensprozessen. Ihr Interesse gilt Fragen sozialer Ungleichheiten und der Erkundung materieller Umgebungen. Nach einem künstlerischen Studium an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg (HFBK) und langjähriger publizistischer Tätigkeit als freie Journalistin war sie im Rahmen ihrer Promotion an der Helmut Schmidt Universität Hamburg (HSU) im Arbeitsbereich Mikrosoziologie in Forschung und Lehre tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf künstlerisch-ethnografischen Methoden.
Wie lassen sich die Prozesse und Wirkungen eines Freiheitsentzugs verstehen, die aufgrund der offiziellen Funktion des Gefängnisses als Ort der gesellschaftlichen Bestrafung verdeckt sind? Stephanie Schiller sucht im hoch verregelten Jugendgefängnis nach Möglichkeiten von Bewegung und schärft den Blick für subtile Produktivitäten. Dazu legt sie die abgeschlossen-opake Lebenswelt junger Inhaftierter Schicht für Schicht frei und schafft eine dichte Beschreibung grundlegender Widersprüchlichkeiten des Lebens in Haft. Die eindrücklichen und differenzierten Schilderungen machen die Selbstbezüge und die alltägliche Sozialität im Gefängnis lebendig und veranschaulichen die Mehrdimensionalität einer spezifischen Lebenswelt.
Autorentext
Stephanie Schiller forscht zu sozio-ästhetischen Werdensprozessen. Ihr Interesse gilt Fragen sozialer Ungleichheiten und der Erkundung materieller Umgebungen. Nach einem künstlerischen Studium an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg (HFBK) und langjähriger publizistischer Tätigkeit als freie Journalistin war sie im Rahmen ihrer Promotion an der Helmut Schmidt Universität Hamburg (HSU) im Arbeitsbereich Mikrosoziologie in Forschung und Lehre tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf künstlerisch-ethnografischen Methoden.
Titel
Unter Bedingungen von Enge und Mangel im Jugendgefängnis
Untertitel
Wie junge Inhaftierte mit grundlegenden Dilemmata des Ortes umgehen
Autor
EAN
9783839477434
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
2.84 MB
Anzahl Seiten
264
Auflage
Auflage - Neueauflage
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