Rechte Narrative durchdringen zunehmend politische, kulturelle und gesellschaftliche Diskurse. Sie werden gezielt genutzt, um rechte Grundüberzeugungen in der Bevölkerung zu verbreiten. Die AutorInnen erklären verständlich und prägnant, wie rechte Akteure mit ihren Erzählungen Einfluss auf Meinungen, Medien und Politik nehmen. Sie zeigen, wie soziale Netzwerke, alternative Plattformen und Influencer systematisch genutzt werden, um Zweifel zu säen, Feindbilder zu schaffen und demokratische Grundwerte in Frage zu stellen. Anhand konkreter Beispiele werden zentrale Erzählmuster sichtbar gemacht und ihre Wirkung im Alltag, in politischen Entscheidungen und im gesellschaftlichen Miteinander beleuchtet. So entsteht ein klares Bild davon, wie Sprache zur Waffe wird und unsere freiheitliche Grundordnung gefährdet.

Autorentext

Susanne Rippl ist Professorin für Soziologie an der TU Chemnitz. Christian Seipel ist Akademischer Rat am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Hildesheim.

Titel
Umkämpfte Deutungshoheit
Untertitel
Wie rechte Narrative die Demokratie unterwandern
EAN
9783170458604
Format
E-Book (epub)
Hersteller
Veröffentlichung
22.04.2026
Digitaler Kopierschutz
Wasserzeichen
Dateigrösse
2.59 MB
Anzahl Seiten
136