Der Metallfacharbeiter Frederik Wedelink lebt seit vielen Jahren in Saus und Braus - nein, anders man dies nicht bezeichnen hätte können. Zusätzlich ist er ein ausgewiesener Frauenheld, ohne jedoch sich mit einer von ihnen auch nur im Ansatz näher zu befassen. Nein, eine feste Bindung kommt für den Gutverdienenden einfach nicht in die Tüte. Doch eines Tages wird er in das Büro von Personalchef Blütenstock zitiert. Völlig überraschend wird Frederik der Stuhl vor die Türe gesetzt; aus Gründen der Modernisierung wohlgemerkt. Ja, wie aus einem heiteren Nichts ihn es trifft. Hinterher hält sich in seiner Stammkneipe mit Jenny auch noch eine seiner Geliebten auf. Die macht Unterhaltssprüche geltend, ist sie doch schließlich schwanger von ihm. In seiner Wut stößt er Schankwirt Viereck so heftig von sich, so dass der in einem Spiegelschrank kracht. Zudem die komplette Ausstattung der Kneipe kurz und klein geschlagen, ist Viereck von nun an auf einen Rollstuhl angewiesen. Viele Jahre vergehen nun, bis der gealterte Frederik aus der Haftanstalt entlassen wird. Doch wird es für ihn wohl nie wieder so sein wie zuvor.
Autorentext
Januschke stammt aus der Goldstadt, was sich auch ein klein wenig in den Flussszenen seiner Werke wieder spiegelt. Er ist bekennender Hobbyschreiber. Weiteres und Näheres auf seinen Facebook- Seiten (Richard Januschke, Hugo Bauklotz- Einn Zaun)
Klappentext
Heute ist es mir ein außerordentliches Pläsir, Ihnen die Geschichte von Frederik Wedelink zu präsentieren. Aber was heißt schon präsentieren? Ach, mehr wie das! Denn die Geisterhand ich bin - unsichtbar und sehr gewandt. Und mir auch die Schilderung vorbehalten ist. Damals wie heute, denn diese Geschichte entstammt ursprünglich aus dem Buch "Hugo Bauklotz- Ein Zaun." Ach, wie lange manches doch nun wirklich schon zurückliegt. Und eine von insgesamt vier Geschichten aus jenem Buch sie ist. Wobei die Geschichte rund um Frederik mein Beitrag gewesen ist. So dass es nahe liegt, dass ich auch heute übernehme. Ach, was für ein Pläsir, kann ich nur sagen. Allerdings ist das Leben des Frederik Wedelink nicht immer ein Pläsir gewesen. Etwas, was mit Fug und Recht in die Waagschale geworfen werden kann. Dabei hat es sich am Anfang gar nicht mal so schlecht angehört. Beziehungsweise angefühlt. Im besten Mannesalter ist Frederik sowieso schon immer einer gewesen, der fest im Leben gestanden- mit beiden Beinen wohlgemerkt. Leben und leben lassen, eines seiner Leitmotive. Doch eines Tages wird er vom Personalchef Blütenstock ins Büro zitiert...