Die zerstörerische Wucht des Jähzorns ist bekannt, doch bisher tabuisiert. Beruflich und privat sind wir Zeugen von Ausbrüchen des Jähzorns. Für diese Studie wurden 575 Personen in der deutschen Schweiz befragt. Das überraschende Ergebnis: 20 Prozent waren als Kind Opfer jähzorniger Eltern, 24 Prozent der Befragten sind jähzornig. Jähzorn, eine Volkskrankheit? Wo kommt Jähzorn her? Wie zeigt sich Jähzorn? Was können wir tun? Diese Fragen begleiten den Autor durch Religionen, Mythen, Literatur und Film. Einzelfallstudien liefern neue sozialpsychologische und psychotherapeutische Einsichten und konkrete Anstösse für Psychotherapeuten, Ärzte, Pädagogen und andere helfende Berufe. Sie informieren Betroffene und Angehörige.
Erstes deutschsprachiges Buch, das Jähzorn zum öffentlichen Thema macht Basiert auf einer erstmaligen empirischen sozialpsychologischen Untersuchung mit relevanten und brisanten Aussagen zum Jähzorn Viele Menschen, die eine Psychotherapie machen, sind Kinder von jähzornigen Eltern Für Betroffene, Angehörige und Fachpersonen Includes supplementary material: sn.pub/extras
Autorentext
Theodor Itten, B.A.Hons. Social Science, Graduate member of the British Psychological Society BPS., Psychotherapeut SPV/UKCP, psychotherapeutische Ausbildung bei Ronald D.Laing und Francis Huxley. Psychoanalytischer Psychotherapeut UKCP, und Praktiker der Integrativen Körperpsychotherapie, seit 1981 in freier Praxis in St.Gallen, Schweiz
Inhalt
Inhalt:
Vorwort.- Wo kommt der Jähzorn her?: Der Brunnen; Die Sprache des Jähzorns; Der gezählte Jähzorn; Die Begründung; Die Grundstörung.- Wie zeigt sich Jähzorn?: Auslöser; Jähzorn in Kultur und Religion; Sozialpsychologie und Gesellschaft; Täter; Opfer.- Was können wir tun?: Psychotherapie; Einsicht; Kinder und Eltern; Vom Opfer zum Täter; Wege aus dem Jähzorn.- Ausklang.- Anhang.- Danksagung.- Literatur.