Erstklassige Informationen leicht verdaulich serviert Was kann es vergnüglicheres geben als sich von Anekdoten unterhalten zu lassen und nicht ganz ohne Schadenfreude zu begreifen, wie man es keinesfalls machen sollte. Und die Lösung, wie man es richtig macht, wird gleich mitgeliefert. Meistens ist es wenn man etwas genauer hinschaut in den meisten Erbfällen und sonstigen Geschäften innerhalb der Familie gar nicht so sehr der Vermögensaspekt (wer kriegt mehr und wer kriegt weniger?), der zählt, sondern die emotionale Frage, wer bevorzugt und wer möglicherweise schon wieder mal benachteiligt wird. Nichts bringt so viel Streit und Leid in die Familien wie falsche Rechtshandlungen: Anhand von 26 unterhaltsamen Anekdoten werden elementare Versäumnisse und Fehler aufgezeigt, die täglich gemacht werden. Der Autor schildert die Problemstellen in den Bereichen: Adoption Auslandssachverhalte Behandlung des Hausrats Behindertengerechtes Testament Betreuung Ehescheidung und Scheidungsfolgen und deren Vereinbarungen Erbrecht Familienrechtliche Verträge Eheliche Lebensgemeinschaft Ehewohnung und Gewaltschutz Elterliche Sorge und Regelung des Umgangs Gleichgeschlechtliche Partnerschaft Gütergemeinschaft Gütertrennung Nicht eheliche Lebensgemeinschaft Pflegschaft und Vormundschaft Trennungs- und Scheidungsmediation Unterhalt Versicherungen Verträge zum Vermögen der Ehegatten außerhalb des Güterrechts Versorgungsausgleich Zugewinnausgleich Zugewinngemeinschaft und zeigt auf, wie Sie es besser machen können. Während das inzwischen in 3. Auflage vorliegende Buch von Dr. Thomas Fritz Wie Sie Ihr Vermögen vernichten, ohne es zu merken sich schwerpunktmäßig mehr mit den vermögensrechtlichen Nachteilen befasst, die durch falsche Rechtshandlungen entstehen können (insbesondere beim Vererben und beim Verschenken), befasst sich das vorliegende Buch hauptsächlich mit den menschlichen Konsequenzen schlechter Familienpolitik, gerade beim Vererben und beim Verschenken, wobei diese menschliche Seite oft die entscheidende ist, weil hier z.B. beim Tod des Patriarchen alte Beziehungswunden aufbrechen können Aktualisierte, komplett überarbeitete und erweiterte 2. Auflage.
Vorwort
Vorwort zur 2. AuflageFasziniert verfolgen wir die großen Menschheits-Tragödien, die niemals ihren Reiz verloren haben. Zurzeit werden sie von Hollywood wieder entdeckt und verfilmt, was den positiven Effekt hat, dass sie sich neuerlich verbreiten. Seit Brad Pitt den Achill gibt, ist Troja wieder "in" und seit Odysseus für Hollywood reist, darf man ohne Angst, als Sonderling zu gelten, in die Symbolwelt der Sagen eintauchen. Da ist Kronos, der seine eigenen Kinder frisst; Lohengrin, dem keiner die entscheidende Frage stellen darf; Ödipus, der den eigenen Vater erschlagen muss; Kriemhild, die gerne ihr Leben gibt, wenn sie nur die eigenen Brüder töten kann; Göttervater Zeus, der seine Kinder und Halbgötter mit größtmöglicher Ungerechtigkeit behandelt und damit Hass und Zwistigkeiten programmiert, und so weiter und so fort.Für die Faszination des Dunklen und des Schattens gibt es tausendundeins weitere Beispiele. Und in allen großen Epen spielt sich das Faszinosum der Zwietracht innerhalb der Familie ab: Die Parzival-Mutter Kundri oder die Königin der Nacht in der Zauberflöte bringen ihre Kinder zur Verzweiflung, weil sie dominieren müssen (müssen sie?); Abel wird vom Vater bevorzugt, daher muss ihn Kain erschlagen (muss er?). Zahllose Beispiele könnten hinzugefügt werden " Christus kam bis Eboli, aber nicht bis zur Familie. Fasziniert von den großen Mythen sind wir natürlich auch deswegen, weil wir alle eine große Affinität zu diesen Grausamkeiten, diesem Hass, dieser Ungerechtigkeit, diesen Dominanzgelüsten etc. in uns tragen (wer würde sich sonst freiwillig im Kino oder TV die Filme von Schrecken, Mord und Totschlag ansehen?). Und wenn wir die Erkenntnis dieser Tatsache auch nicht unbedingt als angenehm empfinden mögen, so gibt es doch kaum einen unter uns, der nicht schon einmal eines seiner Kinder lieber gehabt hat als das andere, sein Kind gehasst und am liebsten umgebracht hätte (vom eigenen Mann oder der eigenen Frau ganz zu schweigen), der nicht seinen Bruder oder seine Schwester um die höhere Gunst der Eltern beneidet und deshalb gehasst, der nicht den Vater und/oder die Mutter in Gedanken getötet hätte. In Großfamilien sind die Objekte solcher Gelüste noch um ein Mehrfaches zahlreicher, nicht umsonst heißt es ironisch "eine große Familie " das ist ein Segen".Die großen Tragödien und Epen können " wenn wir wollen " uns gleichzeitig lehren, dass Mord und Totschlag nicht zum gewünschten Erfolg führen. Sie regen an, zu überlegen, wie wir es besser machen können. Wie können wir für uns und unsere Familie ein friedliches Mit-, Neben- und Nacheinander praktizieren, wo doch laut allen großen Sagen Ungerechtigkeit, Neid und Hass scheinbar vorprogrammiert sind?Eines der wichtigen Gebiete, die unserem eigenen Einfluss optimal zugänglich sind und wo wir enorm viel Schlechtes, aber auch enorm viel Gutes bewirken können, ist die Verteilung der materiellen Güter innerhalb der Familie.Wenn Geschenke auch nicht unbedingt Ausdruck von Liebe sein müssen, so hat doch Liebe oft Geschenke zur Folge. Liebe ist Energie und wer genügend Liebe empfangen hat, braucht nichts anderes mehr. Aber wer von uns hat schon genügend Liebe empfangen, um von äußeren Liebesbeweisen völlig unabhängig zu sein? Daher spielt es eben in aller Regel doch eine große Rolle, wer von wem etwas geschenkt oder vererbt bekommt. Wer wird von den Eltern beim Schenken bevorzugt? Wer erbt am meisten? Der Lieblingssohn, der schon immer bevorzugt wurde, erbt auch noch den Hauptteil des Vermögens der Eltern " wer wollte der benachteiligten Schwester den Neid, die Trauer und vielleicht sogar die Wut und den Hass verdenken?So brechen Familien auseinander, entstehen Kriege zwischen den Kindern, den Neffen, den Nichten, Cousins und Cousinen; die Stämme verfeinden sich und schon ist die griechische, römische oder germanische Tragödie in uns in vollem Gange. Und wenn diese Tragödien heute auch selten mit Schlachten, Mord und Totschlag enden, so toben sie doch in unseren Köpfen und Herzen, machen uns krank und führen häufig " spätestens seit das Duell verboten ist " zur gegenseitigen Verletzung durch Kränkungen oder noch schlimmer zum "Tot-Schweigen" aller Zwietracht.Diese Geschichte der Menschheit können wir als unabänderlich akzeptieren oder aber uns zutrauen, es selbst ein Stück besser zu machen. Das ist nicht ganz einfach, weil es eine Abkehr von unseren " oft unbewussten " Denkmustern verlangt. Aber einen Versuch ist es allemal wert. Vielleicht bringt Sie das Buch, das Sie gerade in der Hand halten, auf die eine oder andere gute Idee.Die 2. Auflage wurde komplett überarbeitet und inhaltlich erweitert.München, Dr. Thomas Fritz"
Autorentext
Dr. Thomas Fritz ist Inhaber der Kanzlei Dr. Thomas Fritz Rechtsanwälte in München. Er war Vertreter der deutschen und bayerischen Industrie gegenüber dem bayerischen Landtag und den bayerischen Ministerien für den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen. Er ist u.a. Mitglied in der American Chamber of Commerce, dem Kaufmannscasino München, dem Exportclub München, dem Deutsch-Französischen Wirtschaftsclub, der Deutsch-Japanischen Gesellschaft und der Lebenshilfe.
Zusammenfassung
Erstklassige Informationen leicht verdaulich serviertWas kann es vergnüglicheres geben als sich von Anekdoten unterhalten zu lassen und nicht ganz ohne Schadenfreude zu begreifen, wie man es keinesfalls machen sollte. Und die Lösung, wie man es richtig macht, wird gleich mitgeliefert.Meistens ist es wenn man etwas genauer hinschaut in den meisten Erbfällen und sonstigen Geschäften innerhalb der Familie gar nicht so sehr der Vermögensaspekt (wer kriegt mehr und wer kriegt weniger?), der zählt, sondern die emotionale Frage, wer bevorzugt und we…
Vorwort
Vorwort zur 2. AuflageFasziniert verfolgen wir die großen Menschheits-Tragödien, die niemals ihren Reiz verloren haben. Zurzeit werden sie von Hollywood wieder entdeckt und verfilmt, was den positiven Effekt hat, dass sie sich neuerlich verbreiten. Seit Brad Pitt den Achill gibt, ist Troja wieder "in" und seit Odysseus für Hollywood reist, darf man ohne Angst, als Sonderling zu gelten, in die Symbolwelt der Sagen eintauchen. Da ist Kronos, der seine eigenen Kinder frisst; Lohengrin, dem keiner die entscheidende Frage stellen darf; Ödipus, der den eigenen Vater erschlagen muss; Kriemhild, die gerne ihr Leben gibt, wenn sie nur die eigenen Brüder töten kann; Göttervater Zeus, der seine Kinder und Halbgötter mit größtmöglicher Ungerechtigkeit behandelt und damit Hass und Zwistigkeiten programmiert, und so weiter und so fort.Für die Faszination des Dunklen und des Schattens gibt es tausendundeins weitere Beispiele. Und in allen großen Epen spielt sich das Faszinosum der Zwietracht innerhalb der Familie ab: Die Parzival-Mutter Kundri oder die Königin der Nacht in der Zauberflöte bringen ihre Kinder zur Verzweiflung, weil sie dominieren müssen (müssen sie?); Abel wird vom Vater bevorzugt, daher muss ihn Kain erschlagen (muss er?). Zahllose Beispiele könnten hinzugefügt werden " Christus kam bis Eboli, aber nicht bis zur Familie. Fasziniert von den großen Mythen sind wir natürlich auch deswegen, weil wir alle eine große Affinität zu diesen Grausamkeiten, diesem Hass, dieser Ungerechtigkeit, diesen Dominanzgelüsten etc. in uns tragen (wer würde sich sonst freiwillig im Kino oder TV die Filme von Schrecken, Mord und Totschlag ansehen?). Und wenn wir die Erkenntnis dieser Tatsache auch nicht unbedingt als angenehm empfinden mögen, so gibt es doch kaum einen unter uns, der nicht schon einmal eines seiner Kinder lieber gehabt hat als das andere, sein Kind gehasst und am liebsten umgebracht hätte (vom eigenen Mann oder der eigenen Frau ganz zu schweigen), der nicht seinen Bruder oder seine Schwester um die höhere Gunst der Eltern beneidet und deshalb gehasst, der nicht den Vater und/oder die Mutter in Gedanken getötet hätte. In Großfamilien sind die Objekte solcher Gelüste noch um ein Mehrfaches zahlreicher, nicht umsonst heißt es ironisch "eine große Familie " das ist ein Segen".Die großen Tragödien und Epen können " wenn wir wollen " uns gleichzeitig lehren, dass Mord und Totschlag nicht zum gewünschten Erfolg führen. Sie regen an, zu überlegen, wie wir es besser machen können. Wie können wir für uns und unsere Familie ein friedliches Mit-, Neben- und Nacheinander praktizieren, wo doch laut allen großen Sagen Ungerechtigkeit, Neid und Hass scheinbar vorprogrammiert sind?Eines der wichtigen Gebiete, die unserem eigenen Einfluss optimal zugänglich sind und wo wir enorm viel Schlechtes, aber auch enorm viel Gutes bewirken können, ist die Verteilung der materiellen Güter innerhalb der Familie.Wenn Geschenke auch nicht unbedingt Ausdruck von Liebe sein müssen, so hat doch Liebe oft Geschenke zur Folge. Liebe ist Energie und wer genügend Liebe empfangen hat, braucht nichts anderes mehr. Aber wer von uns hat schon genügend Liebe empfangen, um von äußeren Liebesbeweisen völlig unabhängig zu sein? Daher spielt es eben in aller Regel doch eine große Rolle, wer von wem etwas geschenkt oder vererbt bekommt. Wer wird von den Eltern beim Schenken bevorzugt? Wer erbt am meisten? Der Lieblingssohn, der schon immer bevorzugt wurde, erbt auch noch den Hauptteil des Vermögens der Eltern " wer wollte der benachteiligten Schwester den Neid, die Trauer und vielleicht sogar die Wut und den Hass verdenken?So brechen Familien auseinander, entstehen Kriege zwischen den Kindern, den Neffen, den Nichten, Cousins und Cousinen; die Stämme verfeinden sich und schon ist die griechische, römische oder germanische Tragödie in uns in vollem Gange. Und wenn diese Tragödien heute auch selten mit Schlachten, Mord und Totschlag enden, so toben sie doch in unseren Köpfen und Herzen, machen uns krank und führen häufig " spätestens seit das Duell verboten ist " zur gegenseitigen Verletzung durch Kränkungen oder noch schlimmer zum "Tot-Schweigen" aller Zwietracht.Diese Geschichte der Menschheit können wir als unabänderlich akzeptieren oder aber uns zutrauen, es selbst ein Stück besser zu machen. Das ist nicht ganz einfach, weil es eine Abkehr von unseren " oft unbewussten " Denkmustern verlangt. Aber einen Versuch ist es allemal wert. Vielleicht bringt Sie das Buch, das Sie gerade in der Hand halten, auf die eine oder andere gute Idee.Die 2. Auflage wurde komplett überarbeitet und inhaltlich erweitert.München, Dr. Thomas Fritz"
Autorentext
Dr. Thomas Fritz ist Inhaber der Kanzlei Dr. Thomas Fritz Rechtsanwälte in München. Er war Vertreter der deutschen und bayerischen Industrie gegenüber dem bayerischen Landtag und den bayerischen Ministerien für den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen. Er ist u.a. Mitglied in der American Chamber of Commerce, dem Kaufmannscasino München, dem Exportclub München, dem Deutsch-Französischen Wirtschaftsclub, der Deutsch-Japanischen Gesellschaft und der Lebenshilfe.
Zusammenfassung
Erstklassige Informationen leicht verdaulich serviertWas kann es vergnüglicheres geben als sich von Anekdoten unterhalten zu lassen und nicht ganz ohne Schadenfreude zu begreifen, wie man es keinesfalls machen sollte. Und die Lösung, wie man es richtig macht, wird gleich mitgeliefert.Meistens ist es wenn man etwas genauer hinschaut in den meisten Erbfällen und sonstigen Geschäften innerhalb der Familie gar nicht so sehr der Vermögensaspekt (wer kriegt mehr und wer kriegt weniger?), der zählt, sondern die emotionale Frage, wer bevorzugt und we…
Titel
Wie Sie Ihre Familie zerstören ohne es zu merken
Autor
EAN
9783955541330
Format
E-Book (pdf)
Hersteller
Genre
Digitaler Kopierschutz
Adobe-DRM
Dateigrösse
0.06 MB
Anzahl Seiten
168
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