In dynamischen Märkten stehen Unternehmen komplexen Situationen gegenüber, und der Erfolg ist nicht nur von bestimmten Merkmalen der Produkte und Leistungen abhängig, sondern zunehmend von der Kompetenz, sich auf immer neue Bedingungen einzustellen. Interorganisationale strategische Kooperationsnetzwerke (ISKN) bieten dabei für Klein- und Mittelunternehmen erfolgversprechende Wettbewerbsvorteile.
Ursula E. Liebhart erarbeitet einen typischen Lebenszyklus der Organisationsform ISKN und erklärt ihre Dynamiken, Funktionen und Entwicklungsbarrieren. Sie zeigt, dass ISKN eine reflektierte und kollektive Entwicklung aller Partner erfordern und dass sie hohe Anforderungen an alle am Netzwerk Beteiligten stellen. Die Autorin verdeutlicht die Anwendbarkeit des vorgestellten Modells an einem Praxisbeispiel und gibt Empfehlungen zur Gestaltung und Steuerung von ISKN.
Autorentext
Dr. Ursula E. Liebhart promovierte bei Prof. Dr. Heijo Rieckmann am Institut für Wirtschaftswissenschaften der Universität Klagenfurt. Darüber hinaus begleitet sie Beratungsprojekte in Klein- und Mittelunternehmen.
Klappentext
Ursula E. Liebhart erarbeitet einen typischen Lebenszyklus der Organisationsform Interorganisationale Strategische Kooperationsnetzwerke (ISKN) und erklärt ihre Dynamiken, Funktionen und Entwicklungsbarrieren .
Inhalt
1 Einleitung.- 1.1 Organisationale Herausforderungen als Ausgangssituation zur Bildung inter-organisationaler Netzwerke.- 1.2 Problemstellung, Zielsetzung und Fokus der Arbeit.- 1.3 Aufbau der Arbeit.- 2 Versuch der Definition Interorganisationaler, Strategischer Kooperationsnetzwerke (ISKN).- 2.1 Theoriegeschichtlicher Abriss.- 2.2 Relevante Definitionsversuche.- 2.3 Zusammenfassende Diskussion der Definitionsversuche.- 2.4 Zwischenfazit: Zentrale statische Aspekte von ISKN.- 2.5 Theoretische Erklärungsansätze zur Entstehung, Struktur und Funktionsweisen von Netzwerken.- 2.6 Abgrenzung von anderen Formen der Unternehmenskooperationen.- 2.7 Zur Definition von ISKN.- 3 Zur Entwicklungsdynamik von ISKN.- 3.1 Modelle und Begriffe zu Entwicklungs- und Veränderungsprozessen.- 3.2 Lebenszyklusmodelle als grundlegendes Modell.- 3.3 Zusammenfassende Diskussion der Lebenszyklusmodelle.- 3.4 Zwischenfazit: Zentrale Dynamische Aspekte von ISKN.- 3.5 Problematik der Verknüpfung im Zyklischen Entwicklungsrahmen.- 3.6 Beitrag der Organisations- und Transorganisationsentwicklung.- 4 Funktional-Dynamisches Modell der Entwicklung und Steuerung von ISKN.- 4.1 Phase der Emergenz.- 4.2 Phase der Formation.- 4.3 Phase der Leistung.- 4.4 Phase der Auflösung.- 5 Wie das Netzwerkleben so Spielt Am Beispiel Eines Mittelständischen ISKN der Tischler-Branche.- 5.1 Die Netzwerkakteure.- 5.2 Der bisherige Entwicklungsverlauf.- 5.3 Die kopplungsdynamik des netzwerkes.- 5.4 Die aktivierten Netzwerkebenen.- 5.5 Bisherige Erfahrungen im Netzwerk.- 6 Empfehlungen an Initiatoren und Manager für Die Entwicklung und Steuerung von Interorganisationalen, Strategischen Kooperationsnetzwerken.- 6.1 Commitment und Engagement der Akteure Sicherstellen.- 6.2 Lern- und Veränderungsbereitschaftder Unternehmer einfordern.- 6.3 Denken in Netzwerken und Agieren in Synapsen.- 6.4 Bewusstsein der individuellen Stärken und Schwächen forcieren.- 6.5 Transorganisationsentwicklung vorantreiben.- 7 Zusammenfassung und Ausblick.- 8 Literaturverzeichnis.