Autorentext
Uwe Timm, geboren 1940 in Hamburg, lebt in München. Sein Werk erscheint seit 1984 bei Kiepenheuer & Witsch in Köln, u.a.: »Heißer Sommer« (1974), »Morenga« (1978), »Kerbels Flucht« (1980), »Der Schlangenbaum« (1986), »Kopfjäger« (1991), »Die Entdeckung der Currywurst« (1993), »Rot« (2001), »Am Beispiel meines Bruders« (2003), »Der Freund und der Fremde« (2005), »Halbschatten« (2008), »Von Anfang und Ende. Über die Lesbarkeit der Welt« (2009), »Montaignes Turm« (2015), »Ikarien« (2017), »Der Verrückte in den Dünen« (2020), »Alle meine Geister« (2023).
Klappentext
Heißer Sommer von Uwe Timm: Ein atmosphärisch dichter Entwicklungsroman über die Anfänge der Studentenbewegung der 68er-Jahre.
Mit Spannung, Witz und einem ironischen Blick auf die bisweilen komischen Züge der Studentenrevolte erzählt Uwe Timm in Heißer Sommer von den exemplarischen Stadien der Politisierung jener bewegten Zeit. Der Roman begleitet den Studenten Ullrich Krause durch die Aufbrüche und Umbrüche der 68er-Bewegung in Westdeutschland, vom Erwachsenwerden in der Kommune bis hin zur Politik-Revolte.
Als eines der wenigen literarischen Zeugnisse der Revolte von 1967 ist Heißer Sommer heute, 40 Jahre nach seinem ersten Erscheinen, selbst ein Stück Geschichte. Durch seine Genauigkeit, Ironie und Authentizität hält der Roman gleichzeitig die politischen Erwartungen jener Zeit lebendig. Die Atmosphäre eines bewegenden historischen Moments mit all seinen Spannungen und beschleunigten Entwicklungen wirkt ungebrochen aktuell.
>Heißer Sommer< eines der wichtigsten Bücher.« - Alfred Andersch